Über Brettschachersteig und Brandsteig auf den Krummbachstein (1602m), Schneeberg-Gebiet (25.05.26)

Track auf der OTM

Wegführung: Kaiserbrunn (9.05) – Brettschachersteig – Brettschacher (1012m, 10.40) – Brandsteig – Schlossalpengraben (11.00) – Krummbachsattel (12.15-12.25) – Krummbachstein (13.10) – Knofeleben (14.00-14.50) – Miesleitensteig – Kaiserbrunn (16.40)

Höhenmeter: 1170 | Strecke: 14.5km | Reine Gehzeit: ca. 6 Std. 30 Minuten

Orchideen: Großes Zweiblatt (Neottia ovata), C. damasonium/longifolia

Die Jagdsteige zwischen Stadelwand und Krummbachstein standen schon lange auf meiner und Günters Liste. Der Pfingstmontag eignete sich dafür ideal, um den Massen in der Umgebung auszuweichen. Wir trafen erst am Krummbachsattel wieder auf Menschen.

Charakteristik: Teilweise schmale, unmarkierte Steige, rutschig mit Laub, mäßig steil. Nur bei gutem Orientierungsvermögen gehen! In dem Gebiet gibt es teilweise keinen Empfang!

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Radtour entlang der Ostgrenze vom Marchfeld (22.05.26)

Blühender Mohn bei Sierning an der March

Wegführung: Bernhardsthal Bf. (9.44) – Hohenau an der March Aussichtswarte (10.30) – Sierning an der March (11.15) – Angern an der March (12.20-13.20) – Marchegg (14.30) – Schloss Hof (15.10) – Engelhartsstetten – Stopfenreuth (16.00) – Bad Deutsch-Altenburg Bf. (16.20)

Strecke: 92,3km (+4km Anfahrt zum Bf.) | Höhenmeter: 270 | Gesamtfahrzeit: 6 Std. 40 Minuten

Vögel: u.a. Nachtigall, Drosselrohrsänger (Aufnahme), Grünfink, Star

Tour der Superlative! Für mich die längste Radtour überhaupt – mindestens aber seit 23 Jahren (damals von Gößweinstein nach Hause in mehreren Tagen, da könnten es über 100km pro Tag gewesen sein). Ursprünglich nur bis Marchegg Bahnhof angedacht, aber von dort waren es nurmehr 5km bis Schloss Hof, wo ich noch nie war und von dort war der Weg bis Bad Deutsch-Altenburg nicht mehr weit. Am letzten Stück ging mir dennoch beinahe die Kraft aus, dazu teilweise Gegenwind und der letzte kurze Anstieg von der Donaubrücke zur Marienkirche hatte es in sich.

Erstmals verwendete ich meine Sony RX 100 VI Kompaktkamera mit dem breiten extra bequemen Halsgurt, sodass ich auch während der Fahrt fotografieren konnte, ohne stehenbleiben zu müssen. Das klappte wunderbar. Für Botanik/Tieraufnahmen kam ich aber meist nicht nahe genug heran. Auch neu an Bord: Garmin Edge Explorer 2, ein abgespecktes Navi, aber das kam erst am Vortag mit der Post und ich hatte nicht genügend Zeit, mich mit allen Funktionen vertraut zu machen. Alternativ benutzte ich mein Smartphone mit der Handyhalterung und der Open Cycle Map (siehe Karte) – das Tracken saugte viel weniger Akku als befürchtet.

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Seltenbachschlucht, Grohberg, Maintal, Miltenberg (Bayern), Mai 2026

Bürgstadt am Main, links Spessart, rechts Odenwald – Blick unterhalb vom Schützenhaus

Erster Besuch zuhause seit etlichen Jahren einmal wieder im Mai zur Wachstumszeit der Vegetation. Leider mit sehr durchwachsenem Wetter und täglichen Regenschauern. Dazu wehte ein kalter Nordwestwind bei knapp zweistelligen Höchstwerten. Sonst wäre sich zumindest eine Vormittagstour ausgegangen. Dafür sammelte ich auch so genügend interessante Eindrücke aus der Region, in der ich zumindest zwanzig Jahre meines Lebens verbrachte.

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Leopoldsberg und Kahlenberg-Ostgrat alpin (20.05.26)

Track auf der OTM (Coros Pace 4)

Wegführung: Kahlenbergerdorf (10.30) – Nase direttissima – Leopoldsberg – Nasenweg – Nase direttissima – Leopoldsberg – Waldbachgraben – Kahlenberg-Ostgrat (I) – Kahlenberg – Vogelsangberg – Cobenzl (14.30)

Höhenmeter: 770 | Strecke: 9.4km | Gehzeit: 4 Std.

Eigentlich wollte ich nur schaun, ob noch Orchideen am Nasenweg auffindbar waren, nachdem knapp vier Wochen vorher die Wegböschung ausgeschnitten wurde. Dabei wurden wahrscheinlich tatsächlich einige Exemplare weggesenst, aber abseits des Weges wurde ich ebenfalls fündig. Der direkte Anstieg über die Nase über die Felsen war so anregend, dass ich ihn gleich ein zweites Mal ging. Erstmals stieg ich beim Kosakendenkmal den sausteilen Steig hinab zum Waldbach und begegnete ausgerechnet an der steilsten Stelle zwei jungen Franzosen im Aufstieg.

Beim Anstieg zum Ostgrat sah ich eine Frau mit Flip-Flops den zahmeren Ostkamm gehen, trotzdem mit diesen Schuhen wahrscheinlich kein Vergnügen. Vogelsangberg-Besteigung Nr. 54 war dann gewissermaßen Pflichtprogramm, aber mit der Merlin-App horche ich derzeit umso gespannter in den Wald hinein. Da der Kahlenberg-Imbiss leider geschlossen hatte und mir das Wasser ausgegangen war, fuhr ich ab Cobenzl zurück.

Um eine Erkenntnis war ich auch reicher: Ich erreichte einen Maximalpuls von 175, ohne kurzatmig zu werden.

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Orchideen-Runde in den Föhrenbergen (17.05.26)

Kleines Knabenkraut (Anacamptis morio)

Wegführung: Kaltenleutgeben – Hochwiese – Norwegerwiese – Höllensteinhaus (Einkehr) – Josefswarte – Rodaun

Höhenmeter: 530 | Strecke: 15.8km

Vogelstimmen: Rotkehlchen, Buchfink, Kohlmeise, Mäusebussard, Tannenmeise, Mönchsgrasmücke, Goldammer, Zilpzalp, Singdrossel, Schwarzspecht, Grünspecht (Merlin-App); Viecher: Eichkatzl

Nach einer Woche in meiner mainfränkischen Heimat (Bilder folgen) zog es mich wieder in die Föhrenberge, an mir bekannten Plätzen nach Orchideen suchen, sowie neue Orte dafür erkunden. Ich wurde fündig und abgesehen davon blühte auch so reichlich. Zum Wetter später mehr.

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Orchideenrunde am Anninger, 08.05.26

Ausblick von der Wilhelmswarte zur Jubiläumswarte und bis zum Waldviertel am Horizont

Wegführung: Pfaffstätten Hst. – Heferlberg – Glaslauterriegel – Tieftal – Pfaffstättner Kogel – Wilhelmswarte – Kalvarienberg – Gumpoldskirchen Bf. (15.18)

Höhenmeter: 650 | Strecke: 13.7km

Viecher: Blindschleiche, Ringeltauben, Buntspecht, Kleiner Asseljäger

Vegetation: Hummel-Ragwurz, Helm-Knabenkraut, Vogel-Nestwurz, Schmalblättriges und Breitblättriges Waldvögelein; Gras-Schwertlilie, Orobranchen;

Aus Zeitgründen eine kürzere Tour (für meine Verhältnisse), aber diese sollte ausgiebig genutzt werden zur Orchideensuche (und anderes). Wetter: Lockere Quellwolken, stabil geschichtet und recht mild. Ungewöhnlich gute Fernsicht nach Norden und Osten.

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Botanischer Spaziergang bei Alland, Wienerwald (01.05.26)

Mannsknabenkraut (Orchis mascula)

Am Maifeiertag ging ich erstmals bei einer botanischen Exkursion des Alpenvereins (Reini Böhm-Raffay) mit, um mein zunehmendes Interesse an der Botanik etwas professioneller in die Praxis umzusetzen. Aus hoffentlich nachvollziehbaren Gründen werde ich von unserer Runde nahe Alland keinen Track einstellen. Leider gibt es immer noch Menschen, die geschützte oder seltene Pflanzen ausgraben. Manche Standorte werden sich möglicherweise aus der Perspektive heraus ergeben, aber ich verwende keine Ortsangaben, um sie leichter erraten zu können.

Strecke: 6,5km | Höhenmeter: 330 | Dauer der Exkursion: ca. 8 Stunden

Wir trafen uns um 09 Uhr s.t. beim Ausgangsort, der mit der Linie 265 von Mödling Richtung Rehazentrum Alland erreichbar war. Nach erneut leichtem Nachtfrost sollte es ein milder, überwiegend sonniger Tag werden. Im Schatten und mit Wind war es allerdings recht frisch. Die Bewölkung wurde später noch interessant.

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Unterwegs am Stadtwanderweg (27.04.26)

Spinnen-Ragwurz am Leopoldsberg

Wegführung: Kahlenbergerdorf – Nasenweg – Leopoldsberg – Vogelsangberg (516m) – Hermannskogel (544m) – Hameau – Gränberg (462m) – Heuberg (464m) – Jubiläumswarte (449m) – Satzberg (435m) – Dehnepark – Hütteldorf

Strecke: 20,3km | Höhenmeter: 830hm | Viecher: 5 Smaragdeidechsen, 2 Eichkatzln

Eigentlich wollte ich nach Frohnleiten an der Mur fahren, auf den Haneggkogel gehen, ein paar Kirchen besichtigen und gut essen gehen. Doch am Vorabend dämmerte mir, dass der aktuelle Waldbrand „nördlich von Graz“ genau am Nachbarberg meines geplanten Gipfels wütete – weniger als zehn Kilometer Luftlinie entfernt. Die Höhenströmung war zwar indifferent, aber durch die tageszeitliche Erwärmung war thermisch auflebender Südostwind zu erwarten, also im ungünstigen Fall stärkere Rauch- und Brandgeruchentwicklung. Das verschob ich lieber auf einen Zeitpunkt nach dem irgendwann hoffentlich eintreffenden Regen.

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Hoher Lindkogel (834m), Dernberg (640m) und Peilstein (716m), Wienerwald (25.04.26)

Coros Pace 4 Track auf der Open Topo Map (Start im Osten)

Wegführung: Helenental Cholerakapelle (8.50) – Steiniger Weg – Hoher Lindkogel (834m, 10.25) – Orchideenwiese (11.10) – Zobelhof – Dernberg (640m, 12.20) – Schwarzensee (13.00) – Peilsteinhaus (716m, 13.30-15.00) – Gipfelkreuz – Burg Neuhaus (16.00) – Weissenbach an der Triesting Haltestelle (16.35)

Höhenmeter: 1030 | Strecke: 21,7km | Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden | Viecher: 2 Rehe, Katze

Ein lange gehegter Plan endlich umgesetzt: Vom Helenental ins Triesting unter Mitnahme zweier bekannter Kalkgipfel im Wienerwald. Dabei störten mich auch das Wochenende und das vermehrte Besucheraufkommen nicht. Der Samstag war für die Anfahrt sogar etwas günstiger, weil ich sechzehn statt sechs Minuten Umstiegszeit hatte. Der unmarkierte Steig nördlich vom Allandriegel war sehr schön zu gehen. Bei den Orchideenwiesen war ich zu früh dran für Orchideen. Der Weitwanderweg (04er) quert die Höfe ohne Hundebegegnung. Am Dernberg verpasste ich den echten Gipfel, dazu später mehr. Das Wetter gestaltete sich frühsommerlich warm, doch der lebhafte Westwind war sehr lästig.

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Mammutbäume, Waxenberg (501m) und Stift Göttweig, Dunkelsteinerwald (22.04.26)

Stift Göttweig im Anstieg zu den Mammutbäumen

Wegführung: Paudorf Hst. – Mammutbäume – Waxenberg – Klein-Wien – Predigtstuhl-Aussichtsplatz – Stift Göttweig – Aigen – Zellergraben – Furth-Palt Bahnhof

Höhenmeter: 650 | Strecke: 17,4km | Reine Gehzeit: | Viecher: 1 Smaragdeidechse, 2 Eichkatzln, Katze, Turmfalke

Nach mehreren Anläufen hat es endlich geklappt mit dieser Variante unter Einbezug mehrer Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Mein Gesamtfazit: Im Herbst wahrscheinlich noch ein wenig schöner mit der Laubfärbung und Fernsicht zu den Alpen. Zudem blühte recht wenig Interessantes für meine Augen am Boden. Abgesehen davon kam ich aber auf meine Kosten.

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