Winterliche Lindkogel-Überschreitung ab Cholerakapelle, Kalk-Wienerwald (11.01.26)

Track von der Cholerakapelle über die Lindkögel und Harzberg nach Bad Vöslau (GPX Studio, OTM)

Wegführung: Helenental Cholerakapelle (11.20) – Steiniger Weg – Hoher Lindkogel (834m, 12.50-13.15) – Hinterer Lindkogel (702m, 13.50) – Sooßer Lindkogel (713m, 14.05) – Jubiläumskreuz (14.35) – Pecherhütte – Harzbergturm (466m, 15.35) – Bad Vöslau Bf (16.26) | 800hm, 16.8km, ca. 4 Std. 15 Minuten reine Gehzeit

Eine Winterwanderung mit Anlaufschwierigkeiten. Mangels vernünftiger Alternativen und unnötiger langer Wartezeiten in der Eiseskälte habe ich es dann doch durchgezogen und erstmals ein Taxi für die Anfahrt benutzt.

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Winterliche Hermannskogel-Überschreitung (09.01.26)

Mein Lieblingsplatzerl: Agneswiese unterhalb vom Vogelsangberg (516m)

Wegführung: Kahlenbergerdorf (12.20) – Nasenweg – Leopoldsberg – Kahlenberg – Vogelsangberg – Hermannskogel – Häuserl am Roan – Obersievering (15.55)

Höhenmeter | Strecke | reine Gehzeit: 600hm | 12.1km | 3,5 Std.

An Tagen mit spannendem Wetter versuche ich immer unterwegs zu sein, und wenn es nur meine übliche Runde in den höheren Wienerwaldlagen von Wien ist. Für gleichmäßig 3-5cm vom Stadtgebiet bis Hermannskogel reichte dieses Neuschneeereignis. Bis Montag wird man den winterlichen Eindruck genießen können. Dann kommt erst gefrierender Regen und zumindest vorübergehend eine deutliche Milderung. In mittleren Lagen zeichnen sich deutliche Plusgrade ab.

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Über 7 Anninger-Gipfel, Kalk-Wienerwald (03.01.25)

Ausblick von der Jubiläumswarte am Eschenkogel (653m) zum Schneeberg

Wegführung: Gumpoldskirchen (9.35) – Kalenderweg – Vierjochkogel (651m, 10.45) – Eschenkogel (Jubiläumswarte, 653m, 11.00) – Anninger (Wilhelmswarte, 675m, 11.45) – Buchkogel (639m, 12.05) – Lehnstuhl (589m, 12.35) – Großer Schweinkogel (565m, 12.50) – Pfaffstättner Kogel (Klesheimwarte, 541m, 13.15-13.35) – Großes Kiental – Felsenweg – Baden Josefsplatz (15.00)

Höhenmeter: 650hm | Strecke: 15km | Reine Gehzeit: ca. 4 Std. 50 Minuten

Anders als in den letzten Jahren arbeitete ich die Silvesternacht nicht, dafür an Neujahr und nach etlichen Tagen mit frühem Aufstehen war entsprechend ein Ausschlaftag angesagt. Den zweiten Tag im neuen Jahr wollte ich dafür nutzen, für eine traditionelle Tour zu meinen liebsten Hausbergen. Ich entschied mich dann doch für den Anninger-Stock und gegen den Hohen Lindkogel, und damit für späteres Aufstehen und die kürzere Anfahrt. Es war kalt und windig und außer einer allfälligen Einkehr hätte ich mich nirgends aufwärmen können.

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Rückblick auf die Silvester-Wanderung 2025

Gemeinsames Anstoßen beim Unterstand Huberram auf der Spitzwiese, Föhrenberge

Wegführung: Wassergspreng – Einödenberg – Höllensteinhaus – Huberram – K2 – Hoher Ge – Schneerosenspitz – Wassergspreng

Höhenmeter: ca. 480hm, Strecke: ca. 9,4km

Unser diesjähriges Zusammentreffen von Gipfeltreffenforum-(Ex-) Moderatoren führte sturm- und kältebedingt nicht auf die Rote Wand bei Prigglitz wie zuerst angedacht, sondern zu einer klassischen Föhrenberge-Runde, im wesentlichen die Wiederholung von 2022 (+/- Gipfel). Im Tagesverlauf sollte eine Okklusion mit Schneefall auf den Alpenostrand übergreifen und der Wind zumindest ein wenig abflauen.

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Ausblick auf das kommende (nicht nur) Bergjahr 2026

gelb: bereits gebuchte Veranstaltungen, rot: dank Koralmbahn zunehmend interessant, grün: geplante spontane Unternehmungen, blau: geplante spontane Radtouren

Liebe Leserinnen und Leser,

am 14. September 2025 habe ich meinen neuen Blog alpinfranke.com gestartet, um meine Tourenberichte in zeitgemäßem und leichter erstellbarem Design präsentieren zu können. Die Arbeiten am neuen Blog sind noch nicht abgeschlossen. Die Jahresstatistiken möchte ich noch übernehmen und eine Auswahl eindrücklicher Touren, die bisher auf inntranetz.at stehen, auf dem Blog überarbeitet neu veröffentlichen. Hinzu kommen noch meteorologisch interessante Themen.

Für das neue Jahr habe ich meine Pläne schon gemeinsam mit dem Alpenverein gemacht, u.a. den Iseltrail in Osttirol (Hohe Tauern), ein Schneeschuh-Wochenende in den Nockbergen sowie den Grundkurs für die Wanderführerausbildung in Windischgarsten. Dazu kommt eine Woche Teneriffa – mein erster Urlaub abseits des europäischen Kontinents.

Dank dem Meilenstein der ÖBB, die Eröffnung der Koralmbahn, verkürzt sich die Fahrtzeit nach Triest von rund 9 auf 6,5 Stunden (Direktzug). Damit wird auch ein verlängertes Wochenende durchaus reizvoll. Auch die Koralpe rückt deutlich näher an Wien heran.

Für Touren mit 1-3 Übernachtungen habe ich außerdem das Tote Gebirge, das Gesäuse, den Hochschwab (Überschreitung) und den Zirbitzkogel im Blick, und ein paar weitere Ziele mit 1-2 Gipfeln, die auch unter der Woche geöffnete Hütten haben.

Ich möchte dieses Jahr aber keinen neuen Höhenmeterrekord aufstellen, sondern insgesamt mehr abwechslungsreiche Bewegung machen, also auch zwischendurch Radtouren vor allem im gut erreichbaren Wald- und Weinviertel sowie im östlichen Flachland. Dabei gefällt mir vor allem, Orte kennenzulernen, die ich öffentlich schwer oder gar nicht erreichen kann. Wie viele langjährige LeserInnen wissen, habe ich ein leidenschaftliches Interesse an Geschichte, insbesondere alter Kirchen (romanisch und älter) sowie Burgen oder römischer Überreste.

Neben den Radtouren möchte ich auch etwas mehr Augenmerk als bisher auf körperliches Training richten, also maximal mit Handykamera oder kleiner Kamera, um mit möglichst leichtem (kleinen) Rucksack unterwegs sein zu können. Ich bin gerne mit meiner 700g schweren Kompaktkamera unterwegs, die Fotografie ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, aber auf meine Gesundheit muss ich auch verstärkt schauen, um noch lange beschwerdefrei gehen zu können.

Leben ist das was passiert, während man beschäftigt ist, andere Pläne zu machen.“ (Allan Saunders, 1957)

Zu viel sollte man sich auch nicht vornehmen und genügend Freiheitsgrade lassen. Nach einer Pandemie mit rund 28 Millionen Toten und vielen Betroffenen mit chronischen Krankheitsfolgen, auch im näheren Umfeld, bin ich dankbar, gesund durchgekommen zu sein. Das war und ist keine Selbstverständlichkeit. Prävention ist aber vielfach möglich, und so kann man seine Chancen erhöhen, längere Zeit im Jahr unterwegs sein zu können.

In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein erfolgreiches Wanderjahr 2026.

Euer Alpinfranke!

Föhrenberge nach dem Neuschnee, Kalk-Wienerwald (27.12.25)

Ausgeputzter Himmel über Wienerwald und Gutensteiner Alpen, Blick vom Höllensteinhaus (645m)

Wegführung: Gießhübl Föhrenberge (Hst, 12.15) – Wassergspreng (12.35) – Höllensteinhaus (13.15-13.50) – Großer Sattelberg (14.35) – Muglhöhe (14.45) – Josefswarte (15.00) – Parapluieberg (15.15) – Rodaun Hst. (16.10)

Strecke | Höhenmeter | Reine Gehzeit: 13.2km | 500hm | ca. 3 Std. 20 Min

An Heiligabend bescherte ein Mittelmeertief die ersten Weißen Weihnachten seit vielen Jahren. Die Wahrscheinlichkeit dafür lag heuer bei 120%, da ich nicht in Wien war, sondern nach Hause fuhr, wo es grün blieb. Als Entschädigung unternahm ich meine übliche Runde durch die Föhrenberge, startete aber von Gießhübl. Das Höllensteinhaus sollte zwar ebenso wie die Kammersteinerhütte in Feiertagspause sein, aber für ein tolles Panorama langte es allemal.

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Krummbachstein (1602m) über Alpleck, Gahns (20.12.25)

Gipfelkreuz am Krummbachstein (1602m)

Wegführung: Payerbach-Reichenau Bf. (8.25) – Eng – Lackabodengraben – Alpleck (10.40) – Gipfel (11.35-12.15) – Knofelebenhütte (12.55-13.30) – Mitterberggraben – Eng – Bf. (15.15)

Höhenmeter | Strecke | reine Gehzeit: 1140hm | 17.2km | 5 Std. 20 Min.

Viecher: 1 Wespe bei der Hütte, 1 Katze

Nach einer weiteren Woche ohne Sonne – in Wien wahrscheinlich die zweitlängste Periode ohne Sonnenschein seit Aufzeichnungsbeginn – zog es mich nochmal auf den Berg. Günter wollte den seit Oktober wieder begehbaren Abschnitt übers Alpleck gehen. Dort hatten Starkregen und Orkan Mitte September 2024 weite Teile des Nordost- bis Osthangs des Krummbachsteins umgelegt. Die Idee war gut – neben maximaler Fernsicht am Gipfel genossen wir die milde Luft am Gipfel und bei der geschlossenen Knofeleben. Insgesamt trafen wir sicher rund zwanzig Wanderer, sechs alleine am Gipfel und etliche kamen uns im Abstieg entgegen.

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Jauerling (960m) ab Maria Laach, Wachau (13.12.25)

Blick Richtung Schneeberg am späten Nachmittag oberhalb von Oberndorf

Wegführung: Maria Laach Kirche (9.40) – Ruine Zeissing – Gießhübl (10.30) – Burgstock/Aussichtsturm (11.25-12.00) – Gipfel (12.25) – Naturparkhaus (12.30-13.30) – Nonnersdorfer Kreuz (14.45) – Maria Laach (15.45)

Höhenmeter | Strecke | reine Gehzeit: 550hm | 15km | ca. 4 Std.

Viecher: 1 Katze

Mein fünfter Jauerling-Besuch und der zweite bei Traumwetter. Erneut mit Traunsteinblick, aber im Gegensatz zum Oktober 2023 weniger dunstig. In der Höhe zogen im Tagesverlauf ein paar ausgeprägtere Cirren und Altocumuli durch, die einen schwach wetterwirksamen Höhentrog ankündigten. Durch diesen sollte der Nebel am Folgetag dichter werden, aber zugleich weiter abheben.

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Troppbergwarte (542m), Wienerwald, mit Sicht zum Toten Gebirge (10.12.25)

Track mit GPX Studio korrigiert (Unterlage: Open Topo Map)

Route: Untertullnerbach (9.15) – Troppberg (542m, 11.00-11.30) – Peilerstein-Westgipfel (445m, 11.55) – Ostgipfel (436m) – Gablitz (Poststeig, 12.55) – Hahnbaumberg (413m) – Buchberg (462m, 13.50) – Rehgrabenberg (465m, 14.00) – Siedlung Augustinerwald – Vorderhainbach (15.30)

Höhenmeter | Strecke | reine Gehzeit: ca. 760hm | 20,2 km | ca. 5,5 Std.

Viecher: viele Meisen, Buntspecht

Nach längerer Zeit wieder eine Wienerwaldwanderung mit neuen Gipfeln. Zugleich auch eine aus historischer Sicht abwechslungsreiche und spannende Wegführung. An den Premiumgatsch muss man sich diesen Winter wohl gewöhnen. Neben der für mich bisher maximalen Fernsicht von der Troppbergwarte stieß ich beim Peilerstein-Westgipfel auf eine Sandstein-Inschrift, die einer genaueren Betrachtung bedarf.

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Stadtwanderweg und Habsburgwarte bei guter Fernsicht (07.12.25)

Blick von der Habsburgwarte über Wien zum Hundsheimer Berg (links)

Route: Hadersdorf Hst. (10.10) – Kolbeterberg (426m, 11.00) – Hochbruckenberg (497m, 11.35) – Franz-Karl-Aussicht – Exelberg (516m, 12.25) – Moschingerberg (490m, 12.35) – Hameau – Hermannskogel (544m, 14.00) – Vogelsangberg (516m) – Cobenzl (15.00)

Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 700hm | 17.5km | ca. 4 Std. 50 Minuten

Track auf der Open Topo Map

Nach dem Nachtdienst wollte ich mir noch etwas die Beine vertreten und fuhr bis Hadersdorf, womit zumindest die ersten Kilometer für mich neu sein würden.

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