Orchideenrunde am Anninger, 08.05.26

Ausblick von der Wilhelmswarte zur Jubiläumswarte und bis zum Waldviertel am Horizont

Wegführung: Pfaffstätten Hst. – Heferlberg – Glaslauterriegel – Tieftal – Pfaffstättner Kogel – Wilhelmswarte – Kalvarienberg – Gumpoldskirchen Bf. (15.18)

Höhenmeter: 650 | Strecke: 13.7km

Viecher: Blindschleiche, Ringeltauben, Buntspecht, Kleiner Asseljäger

Vegetation: Hummel-Ragwurz, Helm-Knabenkraut, Vogel-Nestwurz, Schmalblättriges und Breitblättriges Waldvögelein; Gras-Schwertlilie, Orobranchen;

Aus Zeitgründen eine kürzere Tour (für meine Verhältnisse), aber diese sollte ausgiebig genutzt werden zur Orchideensuche (und anderes). Wetter: Lockere Quellwolken, stabil geschichtet und recht mild. Ungewöhnlich gute Fernsicht nach Norden und Osten.

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Hoher Lindkogel (834m), Dernberg (640m) und Peilstein (716m), Wienerwald (25.04.26)

Coros Pace 4 Track auf der Open Topo Map (Start im Osten)

Wegführung: Helenental Cholerakapelle (8.50) – Steiniger Weg – Hoher Lindkogel (834m, 10.25) – Orchideenwiese (11.10) – Zobelhof – Dernberg (640m, 12.20) – Schwarzensee (13.00) – Peilsteinhaus (716m, 13.30-15.00) – Gipfelkreuz – Burg Neuhaus (16.00) – Weissenbach an der Triesting Haltestelle (16.35)

Höhenmeter: 1030 | Strecke: 21,7km | Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden | Viecher: 2 Rehe, Katze

Ein lange gehegter Plan endlich umgesetzt: Vom Helenental ins Triesting unter Mitnahme zweier bekannter Kalkgipfel im Wienerwald. Dabei störten mich auch das Wochenende und das vermehrte Besucheraufkommen nicht. Der Samstag war für die Anfahrt sogar etwas günstiger, weil ich sechzehn statt sechs Minuten Umstiegszeit hatte. Der unmarkierte Steig nördlich vom Allandriegel war sehr schön zu gehen. Bei den Orchideenwiesen war ich zu früh dran für Orchideen. Der Weitwanderweg (04er) quert die Höfe ohne Hundebegegnung. Am Dernberg verpasste ich den echten Gipfel, dazu später mehr. Das Wetter gestaltete sich frühsommerlich warm, doch der lebhafte Westwind war sehr lästig.

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Feuchtmilde Föhrenberge (16.04.26)

GPX Studio korrigierter Track der Coros Pace 4 auf der Open Topo Map

Wegführung: Rodaun – Perchtoldsdorfer Heide – Kleine Heide – Hohe Mais – Josefswarte/Kammersteinerhütte – Parapluieberg – Bierhäuslberg – Rodaun

Höhenmeter: 450 | Strecke: 9.3km

Eigentlich wollte ich die Mammutbäume-Waxenburg-Stift-Göttweig-Runde gehen, aber war dann zu träge, um aufzustehen. Später gab mir der Blick auf das Satellitenbild bzw. die Krems-Webcam Recht – eher trüb mit leichtem Regen und tiefbasiger Stratocumulusbewölkung. Es gab bessere Tage, um fotografische Eindrücke zu sammeln.

Stattdessen also der obligatorische Ausflug auf die Heide, um zu sehen, was alles blühte. Vielleicht sah ich ja die erste Orchidee?

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Sommerliche Anninger-Runde, Wienerwald (05.04.26)

Sommeradonis auf der Gasleitungsschneise beim Großen Schweinkogel

Wegführung: Pfaffstätten Hst. (8.40) – Glaslauterriegel – Heferlberg-Fluxberg – Pfaffstättner Kogel (541m, 10.35-11.30) – Kleiner Schweinkogel (537m) – Großer Schweinkogel (565m) – Wilhelmswarte (675m, 12.37-12.47) – Steinweg – Kalvarienberg (357m) – Gumpoldskirchen Bf. (15.05)

Höhenmeter: ca. 660 | Strecke: 13,7km | ca. 5 Std.

Viecher: 1 Hase, 1 Reh, Smaragdeidechsen, normale Eidechsen, Hornisse, Fasanweibchen

Vegetation: Primeln, Leberblümchen, Zwergschwertlilien, Frühlingsplatterbse, Schwarzwurzel, Kreuzblumen, Traubenhyazinthen, Sommeradonis u.v.m.

Der wärmste Ostersonntag seit Aufzeichnungsbeginn (für Ende März/Anfang April) – in Wien-Zentrum und Bad Vöslau wurden jeweils 26,4°C erreicht. In Mattersburg 26,1°C. Der alte Rekord vom 31.03.2024 (Linz) mit 24,2°C regelrecht pulverisiert. Trotz der sommerlichen Wärme war die Fernsicht ungewöhnlich gut und reichte über 150km weit.

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Hohe Mandling (967m) über Süßwandgrat, Gutensteiner A. (22.03.26)

Track auf der Coros Pace 4 (Open Topo Map)

Wegführung: Quarb (9.10) – Süßwandgrat – Hohe Mandling (967m, 11.40-12.20) – Vordere Mandling (925m, 14.10) – Peisching (15.30)

Höhenmeter: 900 | Strecke: 12.3km | Reine Gehzeit: ca. 5 Stunden

Viecher: 2 Fichtenkreuzschnäbel

Nach den wiederholten Berichten im Gipfeltreffen-Forum wollten Günter und ich den Süßwandgrat auch einmal kennnenlernen. Dafür schnappten wir uns einen ortskundigen Führer und Norbert sollte uns daher den Aufstieg zeigen. Das Wetter hätte ein wenig freundlicher sein können, aber für die steileren Passagen zu Beginn waren die einstelligen Werte genau richtig.

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Frühling in den Föhrenbergen, die Zweite (21.03.26)

Veilchen

Wegführung: Rodaun – Bierhäuslberg – Kammersteinergraben – Ruine Kammerstein – FFH – Parapluieberg – Josefswarte – Kleiner Sattel-Auslug – Tenneberg – Gießhübl

Höhenmeter: 660 | Strecke: 9.8km | Reine Gehzeit:

Viecher: 3 Rehe

Der Tag mit dem durchziehenden Kaltlufttropfen (Höhentief) aus Nordost. Die geplante gemeinsame Radtour von Wien nach Hollabrunn fiel den erwartenden Niederschlägen, dem Gegenwind und der Kälte zum Opfer. Als am Vormittag dann in Wien die Sonne durchblinzelte, hielt es mich zuhause nicht mehr und ich visierte die Föhrenberge an.

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Neue Gipfel rund um Kaltenleutgeben, 02.02.26

Track korrigiert mit GPX Studio, Open Topo Map

Wegführung: Kaltenleutgeben Gemeindeamt (10.10) – Doktorberg (430m) – Lattermaißberg (452m) – Schneiderkogel (464m) – Norwegerwiese – namenloser 643m – Höllensteinhaus (12.43-13.15) – Josefswarte (582m) – Evelynkogel (406m) -Begrischpark – Perchtoldsdorf (15.15)

Höhenmeter: 600 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 4,5 Stunden

Viecher: 1 Wildschweinrotte, 3 Rehe, 1 Schwarzspecht

Der ewige Nebel ging mir schon gewaltig auf die Nerven, aber es half nichts. Deswegen konnte ich mich nur für eine kurze Etappe motivieren. Mit dem auflebenden Südostwind hoffte ich lange vergebens auf Auflockerungen.

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Sonnig und nebelig in den Föhrenbergen (27.01.26)

Business as usual im Abstieg vom Franz-Ferdinand-Haus

Wegführung: Rodaun (12.35) – Heide – Saugraben – Josefswarte (582m, 13.50) – Steinbruchsee (14.15) – Ruine Kammerstein (14.50) – Franz-Ferdinand-Haus (532m, 15.00-16.15) – Rodaun (16.50)

Höhenmeter: 610 | Strecke: 11.8km | Reine Gehzeit: ca. 3 Stunden

Eigentlich wollte ich Rad fahren (die im Herbst gekaufte Winter-Radhose wartet auf ihren ersten Einsatz), aber entschied mich angesichts deutlicher Plusgrade und Sonnenschein lieber für eine Wanderung statt den kühlenden Fahrtwind. Durch das spontane Entscheiden vergaß ich, die Speicherkarte vom USB-Kabel abzuziehen und in die Kamera einzulegen. Die große Kameratasche hatte ich auch nicht dabei, da lag die Ersatzspeicherkarte. Also schleppte ich die 700g schwere Canon umsonst mit. Entsprechend dieses Mal nur Handyfotos.

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Über 8 Föhrenberge, Kalkstein-Wienerwald (21.01.26)

Vollständig durchgereifte Josefswarte

Wegführung: Kaltenleutgeben Pfarrgasse Hst. (9.42) – Irrweg – Ludwig-Fürst-Steig – Raabfelsen – Punkt 492m – Kleiner Eisgraben – Großer Flösslberg (583m) – Großer Sattelberg (584m) – Mugl-Höhe (556m) – Drei-Ecker (562m) – Kleiner Flösslberg (510m) – Buch-Bründl – Kammersteinerhütte/Josefswarte (581m, 12.30-15.00) – Parapluieberg (561m) – Bierhäuslberg (488m) – Rodaun Endhaltestelle 60er (16.10)

Höhenmeter: 650hm | Strecke: 11,0km | Gehzeit: ca. 4 Stunden

Track auf Open Hiking Map (korrigiert mit GPX Studio)

Langsam geht mir die monotone Witterung auch auf die Nerven. Zu wenig für Schneeschuhe, zu kalt zum länger Verweilen im Freien und die Hütten oft gesteckt voll an den Wochenenden. Für manche ambitioniertere Routenführungen liegt wieder zu viel Schnee und Eis. Kurz hatte ich überlegt, nach Salzburg zu fahren und auf den Gaisberg zu gehen, doch auch da sitze ich lieber im Freien und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Bei der Kartendurchsicht fiel mir auf, dass ich den Irrweg ab Kaltenleutgeben noch nie gegangen bin. Zudem war ich auch am Kleinen Flösslberg erst einmal, zu Pandemiebeginn, und hatte entsprechend kaum nennenswerte Erinnerungen daran. Dieses Mal keine Probleme bei der Anfahrt, halleluja.

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Höllensteinhaus (645m) und Josefswarte (582m), Föhrenberge (18.01.26)

Prachtvoller Anblick kurz vorm Höllensteinhaus

Wegführung: Wassergspreng Parkplatz (12.30) – Höllensteinhaus (13.15-14.15) – Höhenweg – Josefswarte (15.25) – Tenneberg (531m) – Wassergspreng (16.30)

Höhenmeter: 480hm | Strecke: 11.7km | Gehzeit: ca. 3 Std.

Auslüften zwischen zwei Diensten. Dieses Mal mit Doris. Wir starteten mittags am gut gefüllten Parkplatz in Wassergspreng. Über durchwegs vereiste Wege steil hinauf zum Höllensteinhaus. Nach einer Stärkung kam das Ausdauertraining entlang vom Höhenweg bis zur Josefswarte. Im eisigen Wind hielten wir es nur kurz aus und stiegen bald wieder ab. Mit kurzem Abstecher zum Tenneberg und dann mit einsetzender Dämmerung zurück zum Parkplatz. Perfekte Zeitplanung.

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