Karlshöhe (831m), Saurüssel (1340m) und Lärchbaumriegel (1313m) ab Payerbach, Gahns (23.04.26)

Schirmföhren an einem Gratausläufers des Saurüsselbergs

Wegführung: Payerbach-Reichenau Bf. (9.40) – Mariensteig-Beginn (10.30) – Karlshöhe (831m, 10.55) – Saurüssel (1340m, 12.30) – Lärchbaumriegel (1313m, 13.20) – Knofelebenhütte (14.30-15.40) – Eng – Payerbach-Reichenau Bf. (17.10)

Höhenmeter: 1050hm | Strecke: 20,1km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 45 Minuten | Viecher: Rudel Gämse

Geminsam mit Günter wollte ich mir den Jagdsteig auf die Karlshöhe anschauen, der schon seit längerem auf meiner Liste stand. Das Wetter war zwar verbesserungswürdig, aber zumindest blieb es den ganzen Tag trocken. Mit der lebhaftem Nordwestströmung bildeten sich am Alpenostrand hochreichende Gebirgswellen („mountain waves“), was uns neben dem kalten Dauerwind auch zunehmend ortsfeste Leebewölkung bescherte, die stundenlang die Sonne abschirmte.

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Braunsberg (346m), Schlossberg (291m) und Hundsheimer Berg (480m) ab Hainburg (19.04.26)

Track Coros Pace 4 auf OTM

Wegführung: Hainburg a.d. Donau Personenbahnhof (9.25) – Ruine Röthelstein – Keltenweg – Rundwanderweg – Keltenweg – Braunsberg (10.45) – Schlossberg (11.50) – Hundsheimer Berg (13.10) – Carnuntumstraße (14.05)

Höhenmeter: 680 | Strecke: 14,0km | Reine Gehzeit: ca. 4 Std.

Viecher: 1 Äskulapnatter, 2 Smaragdeidechsen, 1 Maulwurf

Vegetation: Blaurote Steinsame, Echte Kugelblumen (Braunsberg); Kugelblumen (Schlossberg), Zwergschwertlilien, Kugelblumen, Schwarzwurzel, Tonnen an Bärlauch (Hundsheimer Berg)

Ich wollte die Stunden vor dem markanten Kaltfrontdurchgang noch ausnutzen und daher verschlug es mich wieder einmal in die Hundsheimer Berge. Mein erster Besuch dort war Anfang November 2010 und seitdem hat mich die Hügellandschaft nicht mehr losgelassen. Insgeheim hoffte ich darauf, eine Orchidee auf einen von den Trockenrasen-Standorten zu finden, doch dafür war ich noch zu früh dran.

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Überschreitung der Traisener Hinteralm, Gutensteiner Alpen (18.04.26)

Coros Pace 4 Track auf der OTM

Route: Innerfahrafeld Dürntal Hst. (10.10) – Talerhütte (11.35-12.00) – Kandlhofalm (12.30) – Hinteralm (1313m, 14-15.15) – Muckenkogel (1248m, 15.40) – Kolm (16.50) – Mitterriegel – Lilienfeld (18.00)

Höhenmeter: 950 | Strecke: 16,5km | Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden

Viecher: 4 Murmeltiere, Kröte, Frösche, Gams, Reiher | Vegetation: Holunder-Knabenkraut

Tour mit Wolfgang, mit Auto bis Lilienfeld, dann mit einem Kleinbus nach Innerfahrafeld und über Hinteralm und Muckenkogel zurück nach Lilienfeld. Das Wetter war traumhaft mit angenehmer Wärme und wenig Wind. Dazu gabe es abwechslungsreiche Tiersichtungen.

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Überschreitung des Kaiserkogels (716m) vom Pielachtal ins Traisental (17.04.26)

Track auf der OTM

Wegführung: Rabenstein (9.15) – Kaiserkogelhütte (12.15-14.00) – Kreisbach Hst. (16.30)

Höhenmeter: 580 | Strecke: 18,7km | Reine Gehzeit: ca. 4,5 Std. | Viecher: 1 Reh, 4 Katzen

Dieser Wanderung ging eine relativ spontane Entscheidung voraus, nachdem mich Michel auf sein Vorhaben hingewiesen hatte. Weite Teile der Strecke waren für mich neu. Ursprünglich wollten wir über Eschenau nach Traisen absteigen, aber die Alternative nach Wilhelmsburg erschien auch nicht viel länger. Asphaltlastig sind alle Varianten, aber die Landschaft entschädigte.

Das Wetter: Schwache bis mäßige Nordwestströmung, ein schwacher Seitentrog und geringe Schauerneigung. Eigentlich. Dazu später mehr.

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Feuchtmilde Föhrenberge (16.04.26)

GPX Studio korrigierter Track der Coros Pace 4 auf der Open Topo Map

Wegführung: Rodaun – Perchtoldsdorfer Heide – Kleine Heide – Hohe Mais – Josefswarte/Kammersteinerhütte – Parapluieberg – Bierhäuslberg – Rodaun

Höhenmeter: 450 | Strecke: 9.3km

Eigentlich wollte ich die Mammutbäume-Waxenburg-Stift-Göttweig-Runde gehen, aber war dann zu träge, um aufzustehen. Später gab mir der Blick auf das Satellitenbild bzw. die Krems-Webcam Recht – eher trüb mit leichtem Regen und tiefbasiger Stratocumulusbewölkung. Es gab bessere Tage, um fotografische Eindrücke zu sammeln.

Stattdessen also der obligatorische Ausflug auf die Heide, um zu sehen, was alles blühte. Vielleicht sah ich ja die erste Orchidee?

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Die 4 Ghega-Wände auf einen Streich, Semmering (06.04.26)

Track auf der OTM

Wegführung: Breitenstein Bf. (10.00) – Weinzettelwand-West (Aussichtsplatz, 10.30) – Gipfel (875m) und Ost (Aussichtsplatz, 10.50-11.00) – Pfefferwand-West (819m, 12.05) und -Ost (821m, 12.25) – Ghf. Polleros – Kreuzberg (1084m, 14.40) – Speckbacher Hütte (1094m, 15-16) – Polleroswand (979m, 17.00) – Pollerosfenster (17.15) – Spiesswand (915m, 18.10) – Breitenstein Bf. (18.30)

Höhenmeter: ca. 800 | Strecke: 14,6km

Viecher: 3 Zeckenstiche

Feiertagswanderung zu dritt. Der ursprünglich anvisierte Streimling in den Gutensteiner Alpen fiel den vorlaufenden Schauern und Gewittern am Vorabend zu Opfer. Damit wäre die vollständig weglose Runde im Steilgras unangenehm feucht geworden. Zudem gab es auch ein paar luftige Passagen, wo der kräftige Nordwestwind gestört hätte. Stattdessen also die vier Wände entlang der Semmeringbahn (Adlitzgräben), die ich etwa drei Wochen vorher schon einmal versucht hatte. Damals scheiterte ich an der körperlichen Fitness.

Dieses Mal passte alles und auch der lebhafte Winde störte bei den teilweise weglosen Gratgeschichten nicht. Schön abenteuerlich war es jedenfalls und definitiv eine kluge und zugleich vernünftige Entscheidung, beim letzten Pfefferwand-Besteigungsversuch alleine wieder umgedreht zu sein.

Für Nachahmer: Beschildert ist nur der Weg zur Polleroswand. Bei den Aussichtsplätzen an der Weinzettelwand gibt es ein Geländer, Bank und Informationstafeln, aber keine Wegbeschilderung. Die Pfefferwand ist komplett weglos und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und gute Orientierung/Erfahrung im Fels- und Steilwaldgelände. Nichts für Anfänger!

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Sommerliche Anninger-Runde, Wienerwald (05.04.26)

Sommeradonis auf der Gasleitungsschneise beim Großen Schweinkogel

Wegführung: Pfaffstätten Hst. (8.40) – Glaslauterriegel – Heferlberg-Fluxberg – Pfaffstättner Kogel (541m, 10.35-11.30) – Kleiner Schweinkogel (537m) – Großer Schweinkogel (565m) – Wilhelmswarte (675m, 12.37-12.47) – Steinweg – Kalvarienberg (357m) – Gumpoldskirchen Bf. (15.05)

Höhenmeter: ca. 660 | Strecke: 13,7km | ca. 5 Std.

Viecher: 1 Hase, 1 Reh, Smaragdeidechsen, normale Eidechsen, Hornisse, Fasanweibchen

Vegetation: Primeln, Leberblümchen, Zwergschwertlilien, Frühlingsplatterbse, Schwarzwurzel, Kreuzblumen, Traubenhyazinthen, Sommeradonis u.v.m.

Der wärmste Ostersonntag seit Aufzeichnungsbeginn (für Ende März/Anfang April) – in Wien-Zentrum und Bad Vöslau wurden jeweils 26,4°C erreicht. In Mattersburg 26,1°C. Der alte Rekord vom 31.03.2024 (Linz) mit 24,2°C regelrecht pulverisiert. Trotz der sommerlichen Wärme war die Fernsicht ungewöhnlich gut und reichte über 150km weit.

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Mein Leben als Semi-Athlet

Im Katzengraben des Lainzer Tiergartens (Oktober 2010)

Wenn ich meinem jugendlichen Ich vor dreißig Jahren gesagt hätte, dass es einmal ganzjährig sportlich unterwegs sein würde, hätte es mit ungläubigen Augen geschaut. In meiner Kindheit galt ich eher als unsportlich – ich lernte erst mit neun Jahren Radfahren (üblich sind vier …), hatte Probleme mit Koordination und Grobmotorik und war ausgesprochen untergewichtig. Ab dem Zeitpunkt, wo ich ohne Stützräder das Fahrrad benutzen konnte, war ich davon aber nicht mehr zu trennen. Ich fuhr bis zum Abitur täglich die 4,2km zur Schule, später bei jedem Wetter, selbst bei beißender Kälte und eisigem Ostwind. Dank eines besonders motivierenden Sportlehrers absolvierte ich einen Schultriathlon mit 400m Schwimmen, 11km Radfahren und 3km Laufen. Immerhin belegte ich am Ende den 17. von 18 Plätzen – egal, dabei sein war alles.

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Buchberg (702m), Eichberg (774m), Bärenwand (732m) und Burgberg (314m), Wachau (01.04.26)

Ausblick von der Bärenwand auf Trenning (628m) und Jauerling (960m), Urstromtal der Donau

Wegführung: Spitz an der Donau Fähre Hst. (9.55) – Buchberg (702m, 11.05) – Eichberg (774m, 12.00) – Bärenwand (732m, 12.25-12.50) – Weinbergweg – Tausendeimerberg/Burgberg (314m, 15.30) – Spitz an der Donau Fähre (16.20)

Höhenmeter: ca. 1070 | Strecke: 20,3 km | Reine Gehzeit: ca. 5,5 Stunden

Viecher: Waldviertler Feldhase

Frustbewältigung. An dem Tag wurde mein seit einem halben Jahr geplanter Teneriffa-Urlaub im April wegen der Unwetterschäden vom März abgesagt (geführte Wanderung mit Alpenverein-Reiseveranstalter), der zweite abgesagte Urlaub innerhalb eines halben Jahres (zuvor Azoren mangels Teilnehmer). Beides wären meine ersten derartigen Auslandsurlaube geworden. Vielleicht sollte ich mich auf Österreich beschränken …

Die hier beschriebene Variante mit dem Eichberg und der Bärenwand ist mir erst letzte Woche beim Kartenstudium eingefallen – speziell den Aussichtspunkt Bärenwand kannte ich noch nicht. Wie man im Titelbild sieht, ist der Ausblick lohnenswert. An klaren Herbsttagen kann man sogar bis ins Tote Gebirge sehen.

Wetter: Kalte Nordströmung mit Quellschichtbewölkung und Staubewölkung an den Nordalpen. Niederschlagsfrei, aber nur knapp zweistellige Höchstwerte. In den NÖ Voralpen bis 700m herab Neuschnee.

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Hermannskogel (544m) und Vogelsangberg (516m) ab Kahlenbergerdorf (29.03.26)

Coros Pace 4 Track auf GPX Studio (Open Topo Map)

Wegführung: Kahlenbergerdorf – Nasenweg – Leopoldsberg – Kahlenberg – Vogelsangberg – Hermannskogel – Kreuzeiche – Krapfenwaldbad – Unterer Weisleitenweg – Jungherrnsteig – Kahlenbergerdorf

Höhenmeter: 680 | Strecke: 17,2km | Reine Gehzeit: 4 Stunden 36 Minuten

Viecher: Buntspecht

Material- und Belastungstest gemeinsam mit Doris. Kalter Wind, deutlich einstellige Höchstwerte und durchgehend leichter Regen. So traf man auch an einem Sonntag ausnahmsweise kaum Wanderer am Stadtwanderweg (dafür viele Trailrunner und andere Läufer, gerne auch zwei Mal innerhalb einer Stunde). Beim Imbiss am Kahlenberg, der kommende Woche in der Osterpause ist und ab 6. April in die Sommersaison startet, wärmten wir uns mit einem Capuccino auf. Beim Anstieg ab Schönstatt hörten wir einen Jäger bei der Schwabenwiese zwei Mal einen Schuss abfeuern.

Neben der Coros-Sportuhr trackte ich die Herzfrequenz mit dem Polar H10 Brustgurt mit. Bei 155bpm setzte ich mir einen Alarm (aus gesundheitlichen Gründen). Beim Nasenweg ertönte dieser einmal, also langsamer gehen – bei der restlichen Runde dann nicht mehr. Das Tempo passte gut.

Trübe Aussichten am Nasenweg auf Kahlenbergerdorf und Burgstall (295m)
Wellensittiche beim Gasthaus zum Agnesbründl, vom Regen recht unbeeindruckt
Vertrocknete Buchenblätter (beim Phänomen namens Mareszenz fallen die toten Blätter im Winter nicht ab)