Planspitze (2117m) über Wasserfallweg – Teil 1 , Gesäuse (28.07.26)

Track auf der Coros Pace 4

Wegführung: Kummerbrücke Parkplatz (9.35) – Wasserfall (10.45) – Ausstieg (12.25) – Ebersanger (12.55) – Kölblplan Ausstieg (14.45) – Gipfel (15.50-16.00) – Hesshütte (18.10)

Höhenmeter: 1560 | Strecke: 8.2km (nur….) | Reine Gehzeit: ca. 7 Std. 30 Minuten | Viecher: Gams; Breitblättrige Stendelwurz, Fuchs-Knabenkraut (unten)

Nachdem die geplante Priel-Überschreitung aufgrund des unbeständigen Montags nichts wurde, disponierte ich mit meinen Wanderfreunden auf Gesäusegipfel um, mit Übernachtung auf der Hesshütte. Im ersten Teil dieser Tagestour zeige ich den Aufstieg vom Parkplatz Kummerbrücke über den Wasserfallweg (Klettersteig) auf die Ebersangeralm.

Charakteristik: Zunächst lange den Hang querend mit viel Wurzeln durch Windwurfgelände, dann moderat ansteigend bis zum Wasserfall. Danach steil entlang der Felswand hinauf bis zu einem Eck und über enge erdig-schrofige Kehren zum Beginn der Versicherungen. Kletterstellen meistens A, beim abdrängenden Riss und der steilen Leiter mit B einzustufen. Dort ziemlich ausgesetzt, aber entweder eine Rippe, die Grasböschung oder kleine Bäume dazwischen, sodass es sich nicht so luftig anfühlte (außer man schaute bewusst hinab).

Link auf Teil 2: Überschreitung der Planspitze ab Ebersanger über Kölblplan zur Hesshütte

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Planspitze (2117m) über Kölblplan – Teil 2 , Gesäuse (28.07.26)

teilweise versicherter Aufstieg zum Gipfel von der Kölblplan kommend (rechts), rot markierte Kletterstellen

Wegführung: Kummerbrücke Parkplatz (9.35) – Wasserfall (10.45) – Ausstieg (12.25) – Ebersanger (12.55) – Kölblplan Ausstieg (14.45) – Gipfel (15.50-16.00) – Hesshütte (18.10)

Höhenmeter: 1560 | Strecke: 8.2km (nur….) | Reine Gehzeit: ca. 7 Std. 30 Minuten | Viecher: Gams; Breitblättrige Stendelwurz, Fuchs-Knabenkraut (unten)

Zweiter Teil: Aufstieg über Kölblplan zur Planspitze und Abstieg zur Hesshütte.

Charakteristik: Anspruchsvolle Überschreitung der Planspitze, zuerst steil bis zum Grat, dann eine Querung mit unangenehmer Abkletterstelle (I), danach hinauf (I) auf ein exponiertes Band und sofort steil hinauf, seilgesichert mit einem Eck nach links (B). Ausgesetzte Querung und rechts hinauf (I), zum Schluss nochmals seilgesichert und sehr steil (B). Über einfaches Schrofengelände abflachend zum Gipfel.

Im Abstieg zunächst steil in engen Kehren die Plan hinab, dann eine lange Querung, zunächst unschwierig, dann steil mit zwei seilgesicherten Passagen (A/B) und zahlreichen Felsstufen von Band zu Band (ungesichert), deren Tritte von oben meist schwer sichtbar waren. Ab der Vereinigung mit dem Steig, der von der Peternscharte hinunterzieht, wurde es deutlich einfacher, aber der Weg bis zur Hütte zog sich mit einigen kleineren Auf- und Abstiegen, bis zum Schluss Konzentrationsgelände.

Unser Fazit: Hinauf durchaus anspruchsvoll und kraftraubend, hinab eine Stufe weniger steil, aber ebenfalls kein Ausrutschgelände, die vielen Abkletterstellen verlangten Geschick und kosteten Zeit. Der Ausblick von der Planspitze war dafür traumhaft.

Link zu Teil 1: Aufstieg über Wasserfallweg bis Ebersanger

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Wagner- und Springlessteig, Hohe Wand (24.03.26)

Steinbock auf der Hohen Wand

Wegführung: Zweiersdorf Parkplatz (10.00) – Wagnersteig (A) – Wilhelm-Eichert-Hütte (11.45-13.35) – Hubertushaus (14.15) – Springlessteig (A) – Zweiersdorf (15.25)

Höhenmeter: 560hm | Strecke: 5,7km | Gehzeit: ca. 3,5 Std.

Viecher: Steinböcke

Nach langer Zeit wieder einmal Klettersteig auf der Hohen Wand, sozusagen ein leichter Einstieg in die Sommersaison. Wolfgang wollte beide schon länger mit mir gehen, dieses Mal hat es endlich gepasst. Unter der Woche war die Hohe Wand nicht überlaufen und die Hütte hatte trotzdem geöffnet. Das Wetter: Thermisch aktive Luftmasse mit raschen Quellungen, die an einer gut ausgeprägten Absinkinversion in 3km Höhe in Quellschichtbewölkung übergehen. Grund für die Labilität war Warmluftzufuhr in den unteren Schichten bei gleichzeitig noch vorhandener Höhenkaltluft des abziehenden Troges.

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