Unterwegs am Stadtwanderweg (27.04.26)

Spinnen-Ragwurz am Leopoldsberg

Wegführung: Kahlenbergerdorf – Nasenweg – Leopoldsberg – Vogelsangberg (516m) – Hermannskogel (544m) – Hameau – Gränberg (462m) – Heuberg (464m) – Jubiläumswarte (449m) – Satzberg (435m) – Dehnepark – Hütteldorf

Strecke: 20,3km | Höhenmeter: 830hm | Viecher: 5 Smaragdeidechsen, 2 Eichkatzln

Eigentlich wollte ich nach Frohnleiten an der Mur fahren, auf den Haneggkogel gehen, ein paar Kirchen besichtigen und gut essen gehen. Doch am Vorabend dämmerte mir, dass der aktuelle Waldbrand „nördlich von Graz“ genau am Nachbarberg meines geplanten Gipfels wütete – weniger als zehn Kilometer Luftlinie entfernt. Die Höhenströmung war zwar indifferent, aber durch die tageszeitliche Erwärmung war thermisch auflebender Südostwind zu erwarten, also im ungünstigen Fall stärkere Rauch- und Brandgeruchentwicklung. Das verschob ich lieber auf einen Zeitpunkt nach dem irgendwann hoffentlich eintreffenden Regen.

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Hoher Lindkogel (834m), Dernberg (640m) und Peilstein (716m), Wienerwald (25.04.26)

Coros Pace 4 Track auf der Open Topo Map (Start im Osten)

Wegführung: Helenental Cholerakapelle (8.50) – Steiniger Weg – Hoher Lindkogel (834m, 10.25) – Orchideenwiese (11.10) – Zobelhof – Dernberg (640m, 12.20) – Schwarzensee (13.00) – Peilsteinhaus (716m, 13.30-15.00) – Gipfelkreuz – Burg Neuhaus (16.00) – Weissenbach an der Triesting Haltestelle (16.35)

Höhenmeter: 1030 | Strecke: 21,7km | Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden | Viecher: 2 Rehe, Katze

Ein lange gehegter Plan endlich umgesetzt: Vom Helenental ins Triesting unter Mitnahme zweier bekannter Kalkgipfel im Wienerwald. Dabei störten mich auch das Wochenende und das vermehrte Besucheraufkommen nicht. Der Samstag war für die Anfahrt sogar etwas günstiger, weil ich sechzehn statt sechs Minuten Umstiegszeit hatte. Der unmarkierte Steig nördlich vom Allandriegel war sehr schön zu gehen. Bei den Orchideenwiesen war ich zu früh dran für Orchideen. Der Weitwanderweg (04er) quert die Höfe ohne Hundebegegnung. Am Dernberg verpasste ich den echten Gipfel, dazu später mehr. Das Wetter gestaltete sich frühsommerlich warm, doch der lebhafte Westwind war sehr lästig.

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Mammutbäume, Waxenberg (501m) und Stift Göttweig, Dunkelsteinerwald (22.04.26)

Stift Göttweig im Anstieg zu den Mammutbäumen

Wegführung: Paudorf Hst. – Mammutbäume – Waxenberg – Klein-Wien – Predigtstuhl-Aussichtsplatz – Stift Göttweig – Aigen – Zellergraben – Furth-Palt Bahnhof

Höhenmeter: 650 | Strecke: 17,4km | Reine Gehzeit: | Viecher: 1 Smaragdeidechse, 2 Eichkatzln, Katze, Turmfalke

Nach mehreren Anläufen hat es endlich geklappt mit dieser Variante unter Einbezug mehrer Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Mein Gesamtfazit: Im Herbst wahrscheinlich noch ein wenig schöner mit der Laubfärbung und Fernsicht zu den Alpen. Zudem blühte recht wenig Interessantes für meine Augen am Boden. Abgesehen davon kam ich aber auf meine Kosten.

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Karlshöhe (831m), Saurüssel (1340m) und Lärchbaumriegel (1313m) ab Payerbach, Gahns (23.04.26)

Schirmföhren an einem Gratausläufers des Saurüsselbergs

Wegführung: Payerbach-Reichenau Bf. (9.40) – Mariensteig-Beginn (10.30) – Karlshöhe (831m, 10.55) – Saurüssel (1340m, 12.30) – Lärchbaumriegel (1313m, 13.20) – Knofelebenhütte (14.30-15.40) – Eng – Payerbach-Reichenau Bf. (17.10)

Höhenmeter: 1050hm | Strecke: 20,1km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 45 Minuten | Viecher: Rudel Gämse

Geminsam mit Günter wollte ich mir den Jagdsteig auf die Karlshöhe anschauen, der schon seit längerem auf meiner Liste stand. Das Wetter war zwar verbesserungswürdig, aber zumindest blieb es den ganzen Tag trocken. Mit der lebhaftem Nordwestströmung bildeten sich am Alpenostrand hochreichende Gebirgswellen („mountain waves“), was uns neben dem kalten Dauerwind auch zunehmend ortsfeste Leebewölkung bescherte, die stundenlang die Sonne abschirmte.

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Braunsberg (346m), Schlossberg (291m) und Hundsheimer Berg (480m) ab Hainburg (19.04.26)

Track Coros Pace 4 auf OTM

Wegführung: Hainburg a.d. Donau Personenbahnhof (9.25) – Ruine Röthelstein – Keltenweg – Rundwanderweg – Keltenweg – Braunsberg (10.45) – Schlossberg (11.50) – Hundsheimer Berg (13.10) – Carnuntumstraße (14.05)

Höhenmeter: 680 | Strecke: 14,0km | Reine Gehzeit: ca. 4 Std.

Viecher: 1 Äskulapnatter, 2 Smaragdeidechsen, 1 Maulwurf

Vegetation: Blaurote Steinsame, Echte Kugelblumen (Braunsberg); Kugelblumen (Schlossberg), Zwergschwertlilien, Kugelblumen, Schwarzwurzel, Tonnen an Bärlauch (Hundsheimer Berg)

Ich wollte die Stunden vor dem markanten Kaltfrontdurchgang noch ausnutzen und daher verschlug es mich wieder einmal in die Hundsheimer Berge. Mein erster Besuch dort war Anfang November 2010 und seitdem hat mich die Hügellandschaft nicht mehr losgelassen. Insgeheim hoffte ich darauf, eine Orchidee auf einen von den Trockenrasen-Standorten zu finden, doch dafür war ich noch zu früh dran.

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Überschreitung des Kaiserkogels (716m) vom Pielachtal ins Traisental (17.04.26)

Track auf der OTM

Wegführung: Rabenstein (9.15) – Kaiserkogelhütte (12.15-14.00) – Kreisbach Hst. (16.30)

Höhenmeter: 580 | Strecke: 18,7km | Reine Gehzeit: ca. 4,5 Std. | Viecher: 1 Reh, 4 Katzen

Dieser Wanderung ging eine relativ spontane Entscheidung voraus, nachdem mich Michel auf sein Vorhaben hingewiesen hatte. Weite Teile der Strecke waren für mich neu. Ursprünglich wollten wir über Eschenau nach Traisen absteigen, aber die Alternative nach Wilhelmsburg erschien auch nicht viel länger. Asphaltlastig sind alle Varianten, aber die Landschaft entschädigte.

Das Wetter: Schwache bis mäßige Nordwestströmung, ein schwacher Seitentrog und geringe Schauerneigung. Eigentlich. Dazu später mehr.

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Feuchtmilde Föhrenberge (16.04.26)

GPX Studio korrigierter Track der Coros Pace 4 auf der Open Topo Map

Wegführung: Rodaun – Perchtoldsdorfer Heide – Kleine Heide – Hohe Mais – Josefswarte/Kammersteinerhütte – Parapluieberg – Bierhäuslberg – Rodaun

Höhenmeter: 450 | Strecke: 9.3km

Eigentlich wollte ich die Mammutbäume-Waxenburg-Stift-Göttweig-Runde gehen, aber war dann zu träge, um aufzustehen. Später gab mir der Blick auf das Satellitenbild bzw. die Krems-Webcam Recht – eher trüb mit leichtem Regen und tiefbasiger Stratocumulusbewölkung. Es gab bessere Tage, um fotografische Eindrücke zu sammeln.

Stattdessen also der obligatorische Ausflug auf die Heide, um zu sehen, was alles blühte. Vielleicht sah ich ja die erste Orchidee?

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Sommerliche Anninger-Runde, Wienerwald (05.04.26)

Sommeradonis auf der Gasleitungsschneise beim Großen Schweinkogel

Wegführung: Pfaffstätten Hst. (8.40) – Glaslauterriegel – Heferlberg-Fluxberg – Pfaffstättner Kogel (541m, 10.35-11.30) – Kleiner Schweinkogel (537m) – Großer Schweinkogel (565m) – Wilhelmswarte (675m, 12.37-12.47) – Steinweg – Kalvarienberg (357m) – Gumpoldskirchen Bf. (15.05)

Höhenmeter: ca. 660 | Strecke: 13,7km | ca. 5 Std.

Viecher: 1 Hase, 1 Reh, Smaragdeidechsen, normale Eidechsen, Hornisse, Fasanweibchen

Vegetation: Primeln, Leberblümchen, Zwergschwertlilien, Frühlingsplatterbse, Schwarzwurzel, Kreuzblumen, Traubenhyazinthen, Sommeradonis u.v.m.

Der wärmste Ostersonntag seit Aufzeichnungsbeginn (für Ende März/Anfang April) – in Wien-Zentrum und Bad Vöslau wurden jeweils 26,4°C erreicht. In Mattersburg 26,1°C. Der alte Rekord vom 31.03.2024 (Linz) mit 24,2°C regelrecht pulverisiert. Trotz der sommerlichen Wärme war die Fernsicht ungewöhnlich gut und reichte über 150km weit.

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Buchberg (702m), Eichberg (774m), Bärenwand (732m) und Burgberg (314m), Wachau (01.04.26)

Ausblick von der Bärenwand auf Trenning (628m) und Jauerling (960m), Urstromtal der Donau

Wegführung: Spitz an der Donau Fähre Hst. (9.55) – Buchberg (702m, 11.05) – Eichberg (774m, 12.00) – Bärenwand (732m, 12.25-12.50) – Weinbergweg – Tausendeimerberg/Burgberg (314m, 15.30) – Spitz an der Donau Fähre (16.20)

Höhenmeter: ca. 1070 | Strecke: 20,3 km | Reine Gehzeit: ca. 5,5 Stunden

Viecher: Waldviertler Feldhase

Frustbewältigung. An dem Tag wurde mein seit einem halben Jahr geplanter Teneriffa-Urlaub im April wegen der Unwetterschäden vom März abgesagt (geführte Wanderung mit Alpenverein-Reiseveranstalter), der zweite abgesagte Urlaub innerhalb eines halben Jahres (zuvor Azoren mangels Teilnehmer). Beides wären meine ersten derartigen Auslandsurlaube geworden. Vielleicht sollte ich mich auf Österreich beschränken …

Die hier beschriebene Variante mit dem Eichberg und der Bärenwand ist mir erst letzte Woche beim Kartenstudium eingefallen – speziell den Aussichtspunkt Bärenwand kannte ich noch nicht. Wie man im Titelbild sieht, ist der Ausblick lohnenswert. An klaren Herbsttagen kann man sogar bis ins Tote Gebirge sehen.

Wetter: Kalte Nordströmung mit Quellschichtbewölkung und Staubewölkung an den Nordalpen. Niederschlagsfrei, aber nur knapp zweistellige Höchstwerte. In den NÖ Voralpen bis 700m herab Neuschnee.

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Frühling in den Föhrenbergen, die Zweite (21.03.26)

Veilchen

Wegführung: Rodaun – Bierhäuslberg – Kammersteinergraben – Ruine Kammerstein – FFH – Parapluieberg – Josefswarte – Kleiner Sattel-Auslug – Tenneberg – Gießhübl

Höhenmeter: 660 | Strecke: 9.8km | Reine Gehzeit:

Viecher: 3 Rehe

Der Tag mit dem durchziehenden Kaltlufttropfen (Höhentief) aus Nordost. Die geplante gemeinsame Radtour von Wien nach Hollabrunn fiel den erwartenden Niederschlägen, dem Gegenwind und der Kälte zum Opfer. Als am Vormittag dann in Wien die Sonne durchblinzelte, hielt es mich zuhause nicht mehr und ich visierte die Föhrenberge an.

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