
Heiteres, Frustrierendes und Gelungenenes als Öffi-Fahrer in Wien (mit Bergbezug)
Chronologisch geordnet, mit dem neuesten Erlebnis ganz oben
31. August
15min Fahrtzeit zwischen Hbf und Liesing, trotzdem 10min verspätet.
21. August 2026
Wanderung über den Anninger wie so oft. Heute schon etwas wenig Flüssigkeit dabei gehabt, daher nach Pfaffstätten abgestiegen statt Wasserleitungsweg bis Gumpoldskirchen. Schnellbahn alle 30min, muss ja nicht hetzen. Aus 20min Wartezeit werden dann 50min, weil die Schnellbahn ausgefallen ist. Kaum ein Zug pünktlich. Es macht sehr wenig Spaß derzeit..
9. August 2026 – Rückfahrt aus Osttirol
Nachdem die Hinfahrt bis Kals völlig problemlos verlief, kam der Bus am Rückweg ein paar Minuten verspätet beim Gemeindeamt an und wartete dort aus unerfindlichen Gründen noch weitere Minuten. In Huben in Osttirol hat man nur drei Minuten Umsteigezeit auf den Anschluss nach Lienz. Dieser wartete zum Glück. Wenn die Busse dicht hintereinander stehen, sieht man allerdings den Kurs nicht. Das kann schon stressig sein beim Umsteigen.
Schnellbahn nach Spittal an der Drau war auch pünktlich. Unterwegs sah ich bereits die Streckensperre in Scotty nach einem Murenabgang im Gasteiner Tal gegen 9 Uhr. Kurz vor der Ankunft in Spittal war diese dann aufgehoben worden. Weil ÖBB Live die Züge im Süden alle voll ausgelastet zeigte, entschied ich mich spontan für die Nordstrecke. Der ICE kam pünktlich und ich bekam noch einen Platz im Speisewagen. Er fuhr dann aber nicht los, erst nach zehn Minuten die Durchsage, dass wir 30min später abfahren würden. Da hatte ich schon bestellt, sonst hätte ich doch den Zug über den Süden nehmen können.
Grund für die Verspätung wurde erst keine genannt. Erst später erfuhren wir, dass der Zugführer sich verspätet hatte. In Salzburg erwischte ich dafür einen verspäteten ICE aus München, völlig leer, noch nie erlebt. So gönnte ich mir die freie Sitzplatzauswahl in der zweiten Klasse. Hat im wesentlichen gepasst, nur die Telefonate und Facebook timeline scrollen ohne Headset nervten. Im Speisewagen des ICE lassen sie sowas nicht durchgehen.
6. August 2026 Rückfahrt von Kals Taurerwirt
Laut Scotty unter der Woche erst um 16.06 und 17.06 Richtung Kals Gemeindeamt. Um 15.06 ist dann schon einer gefahren. Hätte ich mir die (teure) Einkehr beim Taurerwirt sparen/verkürzen können.
19. Juli 2026 – Tour in den Föhrenbergen
Eigentlich geplant ab Gießhübl. Ich wollte den früheren Zug (nach Payerbach) nehmen, um in Liesing beim „DerMann“ noch einen Kaffee zu trinken und etwas vom Bäcker zum Frühstück zu nehmen. In Meidling fiel mir erst auf, dass der Cityjet nicht in Liesing hält, sondern direkt bis Baden durchfährt. Schnell runter zum Ströck – riesige Schlangen davor. Keine Chance. Also doch die Schnellbahn nach Wiener Neustadt mit fünf Minuten Spielraum auf den Bus. Und wie befürchtet standen wir dann vor Hetzendorf „wegen eines vorausfahrenden Zuges„, sodass ich in Liesing nurmehr knapp 90 Sekunden Umstiegszeit hatte. Der Bus nach Gießhübl war schon weg (’22), der nach Kaltenleutgeben stand noch (’23) und fuhr aber schon los, kaum, dass ich eingestiegen war. Kein Frühstück außer einem überteuerten Bifi und Müsliriegel aus dem Bahnsteig-Automaten, die ich mir in Meidling schnell gezogen hatte.
Rückfahrt dann ohne Schnellbahn. Ab Rodaun die volle Strecke bis Westbahnhof (weil U4 ja zwischen Landstraße und Schwedenplatz unterbrochen bis Anfang August) und dann U6/U4. Wenigstens keine Probleme.
14. Juli 2026 – Tour auf den Sonnwendstein am Semmering
Hinfahrt: Der Zug fuhr zwar pünktlich am Praterstern ab, hatte aber bis Meidling bereits sieben Minuten Verspätung: „kein freier Bahnsteig in Meidling. Kurz nach Baden gab es dann einen „defekten Bahnübergang“ (wahrscheinlich NÖM, scheint anfällig zu sein). Wir erreichten mit rund fünf Minuten Verspätung Gloggnitz, zehn Minuten Spielraum auf den Bus.
Rückfahrt: Der Regionalzug fuhr plangemäß auf Bahnsteig 1 ein, aber der Anschlusszug nach Wien stand nicht am gleichen Bahnsteig wie sonst, sondern auf Bahnsteig 3, das war mit vier Minuten Umstiegszeit schon etwas knapp, aber ging sich aus. Wir rollten los, aber recht langsam. „Störung auf der Strecke“. In Neunkirchen standen wir längere Zeit. „Störung vor Baden, wir werden über die Pottendorfer Linie umgeleitet“. Mit fünfzehn Minuten Verspätung landeten wir in Wiener Neustadt. Dort standen wir wieder. Ich schaute bei den Scotty-Störungsmeldungen nach: „Stellwerksstörung auf der Pottendorfer Linie„. Das ergab nun keinen Sinn. Im gleichen Moment wurde durchgesagt: „Die Störung wurde behoben. Wir fahren planmäßig.“ Trotzdem fuhren wir minutenlang nicht los. Ich hatte die Nase voll von den Falschinfos, außerdem war der Zug nun gut gefüllt und roch nach Schweiß. Darum stieg ich in den nachfolgenden Cityjet. Der musste dann erst bremsen wegen „verspätetem vorausfahrenden Zug“ und hatte später noch einen „Betriebsaufenthalt„. So kam ich letztendlich mit über vierzig Minuten Verspätung zuhause an.