Überschreitung der Föhrenberge im Zeichen der Dürre, 31.08.26

Selfie auf der Webcam der Kammersteinerhütte

Wegführung: Sulz im Wienerwald (9.25) – Sulzberg (606m) – Julienfelsen – Höllensteinhaus (645m, 11.00-11.45) – Hoher Ge (532m) – K2 (549m) – Gaisberg (602m, 12.55) – Großer Sattelberg (584m) – Mugl-Höhe (556m) – Hinterer Föhrenberg (581m, 13.55) – Parapluieberg (561m) – Franz-Ferdinand-Haus (14.25-16.05) – Bierhäuslberg (488m) – Rodaun (17.00)

700hm, 16.2km, ca. 5 Stunden | 1 Reh | extreme Dürre, v.a. Eichen und junge Buchen ohne Fremdeinwirkung umgefallen, an Wurzel vertrocknet, verhungernde Kaltfront

Geburtstag in Wien und bis zum Vortag war unsicher, ob die Kaltfront mit oder ohne Niederschlag durchgehen würde. So ließ sich keine größere Bergtour planen, also blieb ich in der Nähe. Das war aufgrund der instabilen ÖBB wahrscheinlich auch die frustfreiere Variante. Schon bei der Anfahrt nach Liesing hatten wir zehn Minuten Verspätung – bei fünfzehn Minuten planmäßiger Fahrtzeit.

Letztendlich war es dann ein gelungener Ausflug, wenn auch bei deprimierendem Landschaftsbild. Ob sich der Wald jemals wieder erholen kann?

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Dürre und Gewitterflopp in den Föhrenbergen, 19. Juli 2026

Blick von der Hans-Nemecek-Hütte über die verbrannte Kuhheide auf Gießhübl und zum Anninger rechts

Wegführung: Kaltenleutgeben Annagasse (10.42) – Biermeierwiese – Spitzwiese – Höllensteinhaus (11.35-12.30) – Wassergspreng – Gießhübl (13.15-14.00) – Josefswarte/Kammersteinerhütte (14.50-15.45) – Parapluieberg – Rodaun Hst (16.54) | 640hm, 14.7km | 2 Schwarzspechte, 1 Ziesel

Nach dem Semmering-Erlebnis gleich das nächste „Gewitter-Chasing“ zu Fuß und ebenfalls bewusst und gut kalkuliert. Es war von vorne herein klar, dass eine längere Tagestour nicht zur Debatte stand: Kaltfrontdurchgang mit Gewittern und stürmischem Nordwestwind. Die Modelle waren am Abend umgesprungen auf potentielle Flopp-Gefahr in Wien – damit hätte ich im besten Fall ein paar Stunden länger ausreichende Bedingungen, um mich zu bewegen. Mein Plan ging auf und so gab es genügend Gelegenheiten, die besorgniserregende Trockenheit in den Föhrenbergen zu dokumentieren.

Kleine Fallstudie zum „Wiener Lurcheffekt“ auf meinem Wetterblog.

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Feuchtmilde Föhrenberge (16.04.26)

GPX Studio korrigierter Track der Coros Pace 4 auf der Open Topo Map

Wegführung: Rodaun – Perchtoldsdorfer Heide – Kleine Heide – Hohe Mais – Josefswarte/Kammersteinerhütte – Parapluieberg – Bierhäuslberg – Rodaun

Höhenmeter: 450 | Strecke: 9.3km

Eigentlich wollte ich die Mammutbäume-Waxenburg-Stift-Göttweig-Runde gehen, aber war dann zu träge, um aufzustehen. Später gab mir der Blick auf das Satellitenbild bzw. die Krems-Webcam Recht – eher trüb mit leichtem Regen und tiefbasiger Stratocumulusbewölkung. Es gab bessere Tage, um fotografische Eindrücke zu sammeln.

Stattdessen also der obligatorische Ausflug auf die Heide, um zu sehen, was alles blühte. Vielleicht sah ich ja die erste Orchidee?

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Frühling in den Föhrenbergen, die Zweite (21.03.26)

Veilchen

Wegführung: Rodaun – Bierhäuslberg – Kammersteinergraben – Ruine Kammerstein – FFH – Parapluieberg – Josefswarte – Kleiner Sattel-Auslug – Tenneberg – Gießhübl

Höhenmeter: 660 | Strecke: 9.8km | Reine Gehzeit:

Viecher: 3 Rehe

Der Tag mit dem durchziehenden Kaltlufttropfen (Höhentief) aus Nordost. Die geplante gemeinsame Radtour von Wien nach Hollabrunn fiel den erwartenden Niederschlägen, dem Gegenwind und der Kälte zum Opfer. Als am Vormittag dann in Wien die Sonne durchblinzelte, hielt es mich zuhause nicht mehr und ich visierte die Föhrenberge an.

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Neue Gipfel rund um Kaltenleutgeben, 02.02.26

Track korrigiert mit GPX Studio, Open Topo Map

Wegführung: Kaltenleutgeben Gemeindeamt (10.10) – Doktorberg (430m) – Lattermaißberg (452m) – Schneiderkogel (464m) – Norwegerwiese – namenloser 643m – Höllensteinhaus (12.43-13.15) – Josefswarte (582m) – Evelynkogel (406m) -Begrischpark – Perchtoldsdorf (15.15)

Höhenmeter: 600 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 4,5 Stunden

Viecher: 1 Wildschweinrotte, 3 Rehe, 1 Schwarzspecht

Der ewige Nebel ging mir schon gewaltig auf die Nerven, aber es half nichts. Deswegen konnte ich mich nur für eine kurze Etappe motivieren. Mit dem auflebenden Südostwind hoffte ich lange vergebens auf Auflockerungen.

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Sonnig und nebelig in den Föhrenbergen (27.01.26)

Business as usual im Abstieg vom Franz-Ferdinand-Haus

Wegführung: Rodaun (12.35) – Heide – Saugraben – Josefswarte (582m, 13.50) – Steinbruchsee (14.15) – Ruine Kammerstein (14.50) – Franz-Ferdinand-Haus (532m, 15.00-16.15) – Rodaun (16.50)

Höhenmeter: 610 | Strecke: 11.8km | Reine Gehzeit: ca. 3 Stunden

Eigentlich wollte ich Rad fahren (die im Herbst gekaufte Winter-Radhose wartet auf ihren ersten Einsatz), aber entschied mich angesichts deutlicher Plusgrade und Sonnenschein lieber für eine Wanderung statt den kühlenden Fahrtwind. Durch das spontane Entscheiden vergaß ich, die Speicherkarte vom USB-Kabel abzuziehen und in die Kamera einzulegen. Die große Kameratasche hatte ich auch nicht dabei, da lag die Ersatzspeicherkarte. Also schleppte ich die 700g schwere Canon umsonst mit. Entsprechend dieses Mal nur Handyfotos.

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Über 8 Föhrenberge, Kalkstein-Wienerwald (21.01.26)

Vollständig durchgereifte Josefswarte

Wegführung: Kaltenleutgeben Pfarrgasse Hst. (9.42) – Irrweg – Ludwig-Fürst-Steig – Raabfelsen – Punkt 492m – Kleiner Eisgraben – Großer Flösslberg (583m) – Großer Sattelberg (584m) – Mugl-Höhe (556m) – Drei-Ecker (562m) – Kleiner Flösslberg (510m) – Buch-Bründl – Kammersteinerhütte/Josefswarte (581m, 12.30-15.00) – Parapluieberg (561m) – Bierhäuslberg (488m) – Rodaun Endhaltestelle 60er (16.10)

Höhenmeter: 650hm | Strecke: 11,0km | Gehzeit: ca. 4 Stunden

Track auf Open Hiking Map (korrigiert mit GPX Studio)

Langsam geht mir die monotone Witterung auch auf die Nerven. Zu wenig für Schneeschuhe, zu kalt zum länger Verweilen im Freien und die Hütten oft gesteckt voll an den Wochenenden. Für manche ambitioniertere Routenführungen liegt wieder zu viel Schnee und Eis. Kurz hatte ich überlegt, nach Salzburg zu fahren und auf den Gaisberg zu gehen, doch auch da sitze ich lieber im Freien und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Bei der Kartendurchsicht fiel mir auf, dass ich den Irrweg ab Kaltenleutgeben noch nie gegangen bin. Zudem war ich auch am Kleinen Flösslberg erst einmal, zu Pandemiebeginn, und hatte entsprechend kaum nennenswerte Erinnerungen daran. Dieses Mal keine Probleme bei der Anfahrt, halleluja.

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Höllensteinhaus (645m) und Josefswarte (582m), Föhrenberge (18.01.26)

Prachtvoller Anblick kurz vorm Höllensteinhaus

Wegführung: Wassergspreng Parkplatz (12.30) – Höllensteinhaus (13.15-14.15) – Höhenweg – Josefswarte (15.25) – Tenneberg (531m) – Wassergspreng (16.30)

Höhenmeter: 480hm | Strecke: 11.7km | Gehzeit: ca. 3 Std.

Auslüften zwischen zwei Diensten. Dieses Mal mit Doris. Wir starteten mittags am gut gefüllten Parkplatz in Wassergspreng. Über durchwegs vereiste Wege steil hinauf zum Höllensteinhaus. Nach einer Stärkung kam das Ausdauertraining entlang vom Höhenweg bis zur Josefswarte. Im eisigen Wind hielten wir es nur kurz aus und stiegen bald wieder ab. Mit kurzem Abstecher zum Tenneberg und dann mit einsetzender Dämmerung zurück zum Parkplatz. Perfekte Zeitplanung.

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Rückblick auf die Silvester-Wanderung 2025

Gemeinsames Anstoßen beim Unterstand Huberram auf der Spitzwiese, Föhrenberge

Wegführung: Wassergspreng – Einödenberg – Höllensteinhaus – Huberram – K2 – Hoher Ge – Schneerosenspitz – Wassergspreng

Höhenmeter: ca. 480hm, Strecke: ca. 9,4km

Unser diesjähriges Zusammentreffen von Gipfeltreffenforum-(Ex-) Moderatoren führte sturm- und kältebedingt nicht auf die Rote Wand bei Prigglitz wie zuerst angedacht, sondern zu einer klassischen Föhrenberge-Runde, im wesentlichen die Wiederholung von 2022 (+/- Gipfel). Im Tagesverlauf sollte eine Okklusion mit Schneefall auf den Alpenostrand übergreifen und der Wind zumindest ein wenig abflauen.

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Nebelige Föhrenberge, 15.11.25

Track auf der Ape-Map

Route: Kaltleutgeben Ellinggraben (11.15) – Sulzer Höhe – Sulzberg – Höllensteinfelsen – Höllensteinhaus (12.40-13.15) – Gaisberg – Großer Sattelberg – Mugl-Höhe – Hinterer Föhrenberg – Parapluieberg – Rodaun (15.45)

Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 520hm | 15,6km | ca. 4 Stunden

Nach dem sonnig-warmen Tag auf der Schneealpe zwei Tage davor wollte ich wenigstens einmal wieder im Nebel selbst wandern. Ich rechnete gar nicht damit, über den Nebel zu kommen. Das wäre sich auch an diesem Tag nicht ausgegangen. Die Nebelobergrenze lag genau beim Hohen Lindkogel (834m), die Untergrenze bei rund 400m, also rund 1300ft dick.

Radiosondenaufstieg Wien um 13 Uhr MEZ (kachelmannwetter.com)

Im Wetterballonaufstieg um die Mittagszeit sieht man die mächtige Stratus-Schicht (Nebel) in den untersten 800m Höhe, darüber wird es gleich einmal von +4 auf +12°C wärmer (Inversion). Der Wind dreht von bodennah schwach Nordost auf Südost (Warmluftzufuhr). Zwischen 2 und 4km Höhe befindet sich eine beinahe klassische „elevated mixed layer“, die man eher aus den Sommermonaten kennt, wenn afrikanische Heißluft über schwüle Bodenluft geschoben wird. Ab 4km Höhe ändert sich das Windregime erneut: Hier herrschen lebhafte Südwestwinde und eine teils gesättigte mittlere/obere Atmosphäre mit dichten hohen/mittelhohen Wolken.

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