Nebelige Föhrenberge, 15.11.25

Track auf der Ape-Map

Route: Kaltleutgeben Ellinggraben (11.15) – Sulzer Höhe – Sulzberg – Höllensteinfelsen – Höllensteinhaus (12.40-13.15) – Gaisberg – Großer Sattelberg – Mugl-Höhe – Hinterer Föhrenberg – Parapluieberg – Rodaun (15.45)

Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 520hm | 15,6km | ca. 4 Stunden

Nach dem sonnig-warmen Tag auf der Schneealpe zwei Tage davor wollte ich wenigstens einmal wieder im Nebel selbst wandern. Ich rechnete gar nicht damit, über den Nebel zu kommen. Das wäre sich auch an diesem Tag nicht ausgegangen. Die Nebelobergrenze lag genau beim Hohen Lindkogel (834m), die Untergrenze bei rund 400m, also rund 1300ft dick.

Radiosondenaufstieg Wien um 13 Uhr MEZ (kachelmannwetter.com)

Im Wetterballonaufstieg um die Mittagszeit sieht man die mächtige Stratus-Schicht (Nebel) in den untersten 800m Höhe, darüber wird es gleich einmal von +4 auf +12°C wärmer (Inversion). Der Wind dreht von bodennah schwach Nordost auf Südost (Warmluftzufuhr). Zwischen 2 und 4km Höhe befindet sich eine beinahe klassische „elevated mixed layer“, die man eher aus den Sommermonaten kennt, wenn afrikanische Heißluft über schwüle Bodenluft geschoben wird. Ab 4km Höhe ändert sich das Windregime erneut: Hier herrschen lebhafte Südwestwinde und eine teils gesättigte mittlere/obere Atmosphäre mit dichten hohen/mittelhohen Wolken.

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Rund um den Kahlenberg, 31.10.25

Track mit GPX Studio

Route: Kahlenbergerdorf Hst. – Nasenweg – Leopoldsberg (425m) – Kollersteig – Höllgraben – Karl-Grünberger-Weg – Hermannskogel – Gasthof zum Agnesbründl – Vogelsangberg – Cobenzl – Oberer Reisenbergweg – Grinzing

Höhenmeter | Kilometer | Gehzeit: 810hm | 16.9km | ca. 4,5 Std.

Eigentlich wollte ich ins Puchberger Becken fahren, aber am Vortag fuhr ich über die Floridsdorfer Brücke und sah die goldroten Weinberge in Döbling und änderte daraufhin meine Pläne. Um es nicht zu eintönig zu machen, baute ich ein paar Gegensteigungen ein. Den Kollersteig bin ich schon länger nicht mehr gegangen, der Wiederanstieg zur Josefinenhütte war neu für mich. Auch den Forstwegabschnitt oberhalb vom Siedersgraben in den Höllgraben kannte ich noch nicht. Was soll ich sagen? Es hat sich auszahlt – nebenbei meine 50. Leopoldsberg-Besteigung.

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Naturdenkmal Eibenhain ab Cholerakapelle, Kalk-Wienerwald (29.10.25)

Naturdenkmal Eibenhain oberhalb vom Helenental, Kalk-Wienerwald

Route: Helenental Cholerakapelle (9.40) – Oberer Hollergraben – Eibenhain (11.12) – Hirschenkreuz – Hoher Lindkogel/Sinawarte (834m, 11.55-13.00) – Brennersteig – Hinterer Lindkogel (702m, 13.45) – Jubiläumskreuz (Bad Vöslauer Hütte, 14.35) – Harzberg/Jubiläumswarte (474m, 15.25) – Steinbruchweg – Bad Vöslau Bahnhof (16.30)

Höhenmeter/Distanz/Gehzeit: 770hm | 18.2km | ca. 5 Stunden

Viecher: Hirsch, Grünspecht, Katze; viele Hirschlausfliegen

Der Besuch des Eibenhains stand bei mir am Programm, seit ich im Zuge der Recherche meiner Wanderung vom 03. August erstmals davon gelesen habe.

Track auf der Apemap – der Eibenhain befindet sich bei den eingezeichneten Felsen (Punkt)

Wer es nachgehen will: Der punktierte Steig ist in der Amap online inzwischen nicht mehr eingezeichnet und unterhalb der Felsen auch nicht mehr vorhanden, bzw. von Jungwald und hohem Gebüsch überwuchert. Ich bin links ausgewichen über einen steilen Hang entlang der Felsen, bis ich relativ direkt auf die Eiben gestoßen bin.

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Herbstfreuden an der Thermenlinie (22.10.25)

Schloss Gumpoldskirchen mit Pfarrkirche

Route: Gumpoldskirchen Bf. (9.40) – Steinweg – Anninger/Wilhelmswarte (675m, 10.50) – Großes Buchtal – Gaaden – Gumpoldskirchner Steig – Großer Schweinkogel (565m, 12.35) – Pfaffstättner Kogel/Klesheimwarte (541m, 13.20-14.50) – Wasserleitungsweg – Gumpoldskirchen Bf. (16.30)

Höhenmeter/Strecke/Gehzeit: 850hm, 18.4km, ca. 5 Std.

Track auf der Apemap (App)

Bei dieser Wanderung war wieder alles dabei: Dichter Nebel auf der Aussichtswarte, sonnige Auflockerungen im Abstieg und erste prächtige Herbstlaubfarben. Am Pfaffstättner Kogel wars dann leider schon recht dunstig, dafür das Chili con carne vom Wild ausgezeichnet. Der Nachmittag war noch jung und bereut hab ich das Finale über den Wasserleitungssteig nicht.

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