Vom Semmering nach Payerbach über Weinzettl-Wand (11.03.26)

Track GPX Studio auf Open Topo Map

Wegführung: Semmering Bf. (895m, 9.50) – Doppelreiterkogel (917m, 10.30) – Pfefferwand (11.40, Versuch) – Weinzettelwand-West (875m, 12.40) – Adlitzgräben – Speckbacher Hütte (1094m, 14.15-15.30) – Stojerhöhe – Payerbach-Reichenau Bf. (16.57)

Höhenmeter: 850 | Strecke: 19.4km | Reine Gehzeit: ca. 5,5 Stunden

Viecher: 2 Rehe, Zitronenfalter, Glückskatze
Vegetation: Haseln (leider…), Pestwurz, viele Schneerosen, einzelne Schneeglöckchen, Krokus (in Gärten), vereinzelt Seidelbast, einzelne Primeln, verbreitet Erika, einzelne Veilchen

Der ursprüngliche Plan war eine Besteigung aller vier (benannten) Wände an einem Tag – angefangen mit der Pfefferwand, die mir noch fehlt, und dann über Weinzettlwand, Spiesswand und Polleroswand weiter, die ich bereits einzeln bestiegen habe. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht ganz aufgegangen, aber es kam dennoch eine stattliche Anzahl an Höhenmetern und vor allem Strecke zusammen, die noch dazu recht abwechslungsreich war.

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Ochsenriegel (2282m) und Schilchernock (2270m) ab Dr. Josef-Mehrl-Hütte, Nockberge (01.03.26)

Track auf der Open Topo Map, Aufstieg von Süden

Wegführung: Dr. Josef-Mehrl-Hütte (9.10) – Lacke (10.40) – Ochsenriegel (2282m, 11.45-) – Schilchernock (2270m, 12.35) – Dr. Josef-Mehrl-Hütte (13.40)

Höhenmeter: 600 | Strecke: 8.6km | Gehzeit: ca. 3 Stunden 50 Minuten

Am zweiten Tag unseres geführten Alpenvereinswochenendes stand eine kürzere Tour am Programm. Schließlich hatten wir danach noch die Heimfahrt nach Wien. Im Norden zog eine schwache Kaltfront durch. Die Nockberge lagen in der präfrontalen Warmluft mit flacher Quellwolkenbildung. Für Niederschlag reichte es nicht. Es gab sogar durchaus längere sonnige Abschnitte.

Update: Genau eine Woche später ging am Nordhang des Schilchernocks (wir blieben am breiten Kamm und wichen nicht in die steile Nordflanke aus) ein massives Schneebrett ab – siehe Bericht der Bergrettung Salzburg.

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Königstuhl (2336m) und Friesenhalshöhe (2246m) ab Dr. Josef-Mehrl-Hütte, Nockberge (28.02.26)

Track Open Topo Map (Aufstieg nachträglich eingezeichnet), Gipfelfoto Königstuhl

Wegführung: Dr. Josef-Mehrl-Hütte (1731m, ÜE, 9.25) – Oberes Kremstal – Königstuhlscharte (2185m) – Königstuhl (2336m, ca. 12.20-12.55) – Friesenhalshöhe (2246m, 14.10) – Rosaninseen – Dr. Josef-Mehrl-Hütte (ÜE, 16.15)

Höhenmeter: ca. 700hm | Strecke: ca. 12km | reine Gehzeit: 4,5 Stunden

Schneeschuhwanderwochenende mit dem Alpenverein in den Nockbergen. Für mich das erste Mal auf der Dr. Josef-Mehrl-Hütte. Das Wetter hätte kaum besser sein können, allenfalls ein wenig kühler. Ich hab geschwitzt wie im Hochsommer und leider viel zu wenig getrunken. Die Gruppe hat gut harmonisiert, das Tempo passte. An Gesprächsstoff mangelte es nicht 😉

Ich war gespannt, ob ich die Höhe merken würde, kam aber gut zurecht – eher wars die Hitze bei gleichzeitiger Windstille, die mir beim finalen Gipfelanstieg zu schaffen machte.

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Erste Frühlingsvorboten bei der Anninger-Runde (25.02.26)

Track auf der Open Topo Map

Wegführung: Gumpoldskirchen Bf. (9.45) – Steinweg – Anninger/Wilhelmswarte (675m) – Vierjochkogel (651m) – Eschenkogel/Jubiläumswarte (653m) – Pfaffstättner Kogel/Klesheimwarte (541m) – Heferlberg – Wasserleitungsweg – Gumpoldskirchen Bf. (15.51)

Höhenmeter: 670 | Strecke: 16.0km | Reine Gehzeit: ca. 4,5 Stunden

Viecher: Zitronenfalter, Buntspechte

Ein Tag, an dem gefühlt alle meine Wandersleut im Bekanntenkreis unterwegs waren. Die einen suchten den Schnee, der ziemlich sulzig und schwer war, ich suchte Wärme und Farben in der Natur nach den langen Wochen eisigen Nebelwetters. Auf meiner üblichen Runde fand ich die Frühlingsvorboten, und kam auch mit dem Sonnenschein auf meine Kosten. Negativer Beigeschmack nur durch die starke Haselpollenbelastung (vor allem Kopfweh), was ich aber durch Antihistaminika rasch in den Griff bekam).

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Heuberg (748m) und Steinkopf (640m), Rosaliengebirge (18.02.26)

Track mit der ApeMap App

Wegführung: Forchtenstein Parkplatz (10.00) – Wulkatal – Heuberg (748m, 11.05-11.35) – Steinkopf Aussichtsturm (740m, 12.40-13.30) – Hochbergbachgraben – Parkplatz (15.40)

Höhenmeter: 520 | Strecke: 14,2km | Reine Gehzeit: ca. 4 Stunden

Viecher: Schwarzspechte, Hunde

Vor dem Wintereinbruch schafften es Wolfgang und ich noch ins Rosaliengebirge. Für mich der zweite Besuch nach über fünfzehn Jahren. Damals war ich nur am Heuberg. Dieses Mal wollten wir uns den ganzjährig begehbaren Aussichtsturm Wiesen-Lanzenkirchen am Steinkogel (ältere Karten: Steinkopf) anschauen. Es war ein windiger, aber trockener Übergangstag. Am Nachmittag drehte der Wind auf Südost zurück und schlief dabei ein.

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Erste Schneeschuhwanderung auf Vogelsangberg und Hermannskogel (20.02.26)

Track auf Open Topo Map

Wegführung: Kahlenbergerdorf (9.10) – Leopoldsberg (425m, 10.03) – Kahlenberg (484m, 10.42) – Vogelsangberg (516m, 11.30) – Hermannskogel (544m, 12.10) – Hameau (13.30) – Moschingerberg (490m, 14.10) – Schwarzenbergallee – Endhaltestelle Linie 43 (15.30)

Höhenmeter: 690 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 50 Minuten

Viecher: Schwarzspechte, Amseln (nur gehört)

Ausnahmsweise ist ein Adriatief-Ereignis so eingetroffen wie es die Wettermodelle Tage vorher schon angedeutet haben. Der Niederschlagsschwerpunkt lag dabei in der Ost- und Südosthälfte von Österreich und brachte verbreitet das größte Neuschnee-Ereignis seit 13 bzw. 21 Jahren. Im Wiener Becken und Burgenland fielen 15-30mm als Schnee, in der südlichen Steiermark 40-60mm. Verbreitet kam es zu Stromausfällen durch umgestürzte Bäume auf Oberleitungen. Der Verkehr brach zusammen. In Wien fielen im Stadtgebiet 15-20cm, am Hermannskogel waren es rund 30cm, mit Verwehungen 50cm.

RGB Satellitenbild +500hPa, 20. Februar 2026, 04 Uhr Lokalzeit (Quelle: ACG/EUMETSAT)

Der Grund für den späten Schneereigen war dieses formschöne Adriatief mit ausgeprägter Dry Intrusion über Kroatien, Saharastaub-Cirrus über Thüringen, Sachsen, Südpolen und teilweise Ungarn. Der Okklusionspunkt lag über Ostösterreich. Insgesamt intensive Hebung durch Aufgleiten der milden Mittelmeerluft auf einströmende Kaltluft aus Norden, zugleich Staueffekte.

Am Vortag und selbst in der Früh überlegte ich noch, ob ich es wagen sollte, nach Gumpoldskirchen (Anninger) oder ins Helenental (Hoher Lindkogel) zu fahren, entschied mich wegen der vielen Zugausfälle dann aber dagegen. Angesichts der Neuschneemengen konnte ich es wagen, mit kurzer Anfahrt direkt in Döbling zu starten. Damit war diese Tour für mich eine Premiere: Erstmals auf Wiener Boden mit Schneeschuhen unterwegs! Im Verlauf der Wanderung stieg die Lufttemperatur auch in den höheren Wienerwaldlagen knapp ins Plus. Die diffuse Strahlung bewirkte ein Anfeuchten und Setzen der Schneedecke.

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Beeralplkogel (1481m) und Große Scheibe (1473m), Semmering-Gebiet (14.02.26)

Track auf der Polar Beat App und Verlauf der Herzfrequenz

Wegführung: Mürzzuschlag (9.55) – Beeralplkogel (1481m) – Große Scheibe (1473m, 12.20-13.20) und Scheibenhütte – Mürzzuschlag (14.45)

Höhenmeter: 880 | Strecke: 11.5km | reine Gehzeit: 4 Stunden

Viecher: 1 Eichkatzl, 1 Katzl

Tour mit Günter am wahrscheinlich mildesten Tag der Woche (in Mürzzuschlag plus 7 Grad, auf 1500m rund +2 Grad). Eigentlich hatte ich die Region ausgesucht, weil dort am Chancen auf etwas Sonne bestehen sollten. Dafür hätten wir zum Wechsel oder Fischbacher Alpen wechseln müssen. Der kompakte Altostratus des aufziehenden Mittelmeertiefs ließ die Sonne nie wirklich zum Zug kommen.

In der ersten Stunde war mein Puls recht hoch (Herzfrequenz mit Brustgurt gemessen), aber da wurden auf 1,8km Strecke rund 320hm überwunden, also ein recht steiler Anstieg. In weiterer Folge schwankte der Puls stärker, im Abstieg lag er durchgehend unter 135. Das scheint realistisch, dann passen auch ungefähr die rund 2900 verbrannten kcal. Ich hab erst seit kurzem mit der Messung begonnen und werde das weiter beobachten.

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Neue Gipfel rund um Kaltenleutgeben, 02.02.26

Track korrigiert mit GPX Studio, Open Topo Map

Wegführung: Kaltenleutgeben Gemeindeamt (10.10) – Doktorberg (430m) – Lattermaißberg (452m) – Schneiderkogel (464m) – Norwegerwiese – namenloser 643m – Höllensteinhaus (12.43-13.15) – Josefswarte (582m) – Evelynkogel (406m) -Begrischpark – Perchtoldsdorf (15.15)

Höhenmeter: 600 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 4,5 Stunden

Viecher: 1 Wildschweinrotte, 3 Rehe, 1 Schwarzspecht

Der ewige Nebel ging mir schon gewaltig auf die Nerven, aber es half nichts. Deswegen konnte ich mich nur für eine kurze Etappe motivieren. Mit dem auflebenden Südostwind hoffte ich lange vergebens auf Auflockerungen.

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Sonnig und nebelig in den Föhrenbergen (27.01.26)

Business as usual im Abstieg vom Franz-Ferdinand-Haus

Wegführung: Rodaun (12.35) – Heide – Saugraben – Josefswarte (582m, 13.50) – Steinbruchsee (14.15) – Ruine Kammerstein (14.50) – Franz-Ferdinand-Haus (532m, 15.00-16.15) – Rodaun (16.50)

Höhenmeter: 610 | Strecke: 11.8km | Reine Gehzeit: ca. 3 Stunden

Eigentlich wollte ich Rad fahren (die im Herbst gekaufte Winter-Radhose wartet auf ihren ersten Einsatz), aber entschied mich angesichts deutlicher Plusgrade und Sonnenschein lieber für eine Wanderung statt den kühlenden Fahrtwind. Durch das spontane Entscheiden vergaß ich, die Speicherkarte vom USB-Kabel abzuziehen und in die Kamera einzulegen. Die große Kameratasche hatte ich auch nicht dabei, da lag die Ersatzspeicherkarte. Also schleppte ich die 700g schwere Canon umsonst mit. Entsprechend dieses Mal nur Handyfotos.

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Großenberg (946m) über Dürre Wand (1142m) und Öhlerschutzhaus (24.01.26)

Föhnwolken über dem Alpenostrand gegen Mittag

Wegführung: Ascher (9.35) – Blättertal (11.30) – Dürre Wand (1142m) – Öhlerschutzhaus (12.45-13.55) – Großenberg (946m, 14.30) – Ascher (16.05)

Höhenmeter: 600 | Strecke: 11,7km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std.

Die erste Tour zu viert im neuen Jahr! Nach erneut etlichen Nebeltagen im Flachland lockte eine Route bei knappen Plusgraden in der Sonne. Bei der Anfahrt herrschte noch Hochnebel mit teils dickem Reif in den Niederungen. Im Miesenbachtal hatte sich eine rund 15-20cm dicke Schneedecke gehalten, zumindest auf der Schattenseite. Die Ascherhöhe befand sich beim Start über der Nebelobergrenze mit ersten Sonnenstrahlen und zapfigen -8°C.

Die Forstwege waren teilweise schneebedeckt, teilweise ordentlich vereist. Ohne Spikes wäre es gegangen, angenehmer war es mit. Bei Blankeis stieß ich mit den Trailrunningspikes (Stifte, keine Zacken) aber an die Grenzen. Bei diesen Verhältnissen besser richtige Zacken, die sich fest ins Eis krallen können.

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