VAVÖ Grundmodul – ein Erfahrungsbericht (II)

„Spitaler Marmor“ beim Pießling Ursprung, daneben eine Bergflockenblume

Zweiter Teil meines Erfahrungsberichts zum Grundmodul Wanderführer beim VAVÖ, welches vom 4. bis 7. Juni 2026 in Spital am Pyhrn stattfand. Nach wie vor bestand die Aufteilung in zwei Kleingruppen.Am Samstag war unsere Gruppe dran mit Naturkunde zwischen Pießling-Ursprung und Gleinkersee, während die andere Gruppe die gleiche Runde am Schweizersberg ging. Am Sonntag folgte der Abschluss mit Theorie und nochmal Gruppenübungen. Meine abschließenden Worte zur Veranstaltung dann am Ende dieses Eintrags.

(Link zum ersten Teil)

Samstag, 6. Juni

Vom Wetter her umgekehrt wie am Vortag: Freundlicher Beginn und im Tagesverlauf zunehmende Schauer- und Gewittergefahr. Daher planten wir am Vormittag die Tour ähnlich wie am Vortag – das hieß, wieder vier Guides, die kurze Etappen führen sollten. Ich ging taktisch vor und votierte für die zweite Etappe mit offenen Wiesenflächen, um das aktuelle Himmelsbild erklären zu können. Ich kannte schon die gesamte Strecke und hätte theoretisch keine Karte gebraucht. So gesehen sollte ich das Aufbaumodul eigentlich besser in einer Region machen, die ich noch nicht kenne…

Schmusekater beim Hotel
Hohe Bewölkung in der Früh deutete auf zunehmende Windgeschwindigkeiten in der Höhe hin

Wir starteten am Parkplatz unterhalb der markanten Kehre in Roßleithen. Gleich zu Beginn kamen wir am Sensenwerk vorbei, das im Jahr 1540 von Franz de Paul Schröckenfux gegründet wurde. Auch einen von Schröckenfux erworbenen barocken Brunnen bekamen wir zu Gesicht – mit Wappen des Damian von Inama, Propst vom Stift Spital am Pyhrn (1642-1655), etwa 1650 erbaut für das Stiftsgebäude. Teile des Stifts wurden 1841 bei einem Brand zerstört.

Während Kursleiter und Botanik-Koryphäe Klaus den Spitaler Marmor („Kalk unter Druck“) erläuterte, wurde ich doch ein auffälliges Insekt hinter seinem Rücken abgelenkt. Er beförderte es daraufhin in eine sogenannte Becherlupe, einen Plastikbecher mit aufgesetzter Lupe, sodass man die Details des Insekts erkennen konnte. Zugleich ein zentrales Thema des heutigen Tages und für mich neu: Zeigerorganismen – also Pflanzen und Tiere, die anzeigen, wie sauber oder nährstoffreich Luft, Wasser und Böden sind.

Steinfliege, möglicherweise Gerandete Steinfliege (Perla marginata)

Die hier sichtbare Steinfliege ist ein Zeiger für sauberes Wasser, genauer gesagt, der Pießling, die aus der größten Karstquelle Oberösterreichs unweit vom Fundort sprudelte. Schneeschmelze und Starkregen führen regelmäßig dazu, dass die abgelegten Larven stromabwärts gespült werden und in Lebensräume gelangen, wo das Wasser nicht mehr sauber ist. Die geschlüpften Jungtiere fliegen daher zurück zum Ursprung für die Eiablage.

Bergflockenblume (Centaurea montana) – wächst normal weiter oben, außer bei günstigen Bedingungen

Kommen wir zu den Orchideen: Den Auftakt bildete dieser blattgrünlose Vollschmarotzer. Ich nenne ihn scherzhaft auch Orchis kicklensis – bleibt immer braun, egal wie lange die Sonne draufscheint. Der Wurzelstock schaut aus wie ein Vogelnest – daher der Name. Von der Keimung bis zur Blühreife vergehen neun Jahre. Sie ernährt sich von Pilzen, die sie mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Für mich ist es eine Zeigerpflanze für Orchideen generell, das heißt, wenn ich diese Art sehe, halte ich nach anderen (optisch attraktiveren) Arten Ausschau:

Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis)

Unterwegs zum Pießling-Ursprung sahen wir dann die ersten farbigen Orchideen: Fuchs-Knabenkraut, aber auch eine weitere farblose Orchidee: Großes Zweiblatt (Neottia ovata), die grün blüht und in Symbiose mit einem Wurzelpilz (Myko-Heterotrophie) lebt.

Am Weiterweg dann bei der Stummermühle die Höhenangabe 740m (zu hoch) und bei der Brücke 720m (zu niedrig) -da hat die Gemeinde wohl die Höhenangaben vertauscht. Deswegen sollte man sich nicht auf den Wegweiser verlassen.

Bei der Karstquelle der nächste Zeigerorganismus – dieses Mal für saubere Luft. In Österreich nurmehr selten, sagte Klaus. Die Lungenflechte ist eine stark gefährdete Blattflechte, die nur in intakten Ökosystemen vorkommt. Sie zählt zu den Pilzen und lebt in Symbiose mit Algen, genauer gesagt handelt es sich um einen Schlauchpilz, der in Symbiose mit Grünalgen und einem Cyanobakterium (Blaualge) lebt.

Klaus: „Nun kennen wir den Parasit – da profitiert nur eine von beiden Lebensformen. Und die Symbiose, wenn beide profitieren. Jetzt dürft ihr überlegen, was eine Ehe ist.“

Lungenflechte (Lobaria pulmonaria)
Karstquelle der Pießling, im Schnitt treten 2200 l/s aus der Quelle aus. Bis 80 Meter Tiefe wurde der Quelltopf erforscht. Seit einem tödlichen Unfall im Jahr 1987 ist das Tauchen im Quelltopf verboten.

Nun übernahm ich die Führung. Dafür nutzte ich ein „Gestaltungselement“, das ich von befreundeten Guides gelernt habe: Wir stehen im Kreis, alle (außer mir) schließen die Augen. Dann wird nach dem aktuellen Befinden gefragt, mit Daumen hoch oder runter. Warum mit geschlossenen Augen? Um Gruppendruck wegzunehmen. Wenn neun von zehn Teilnehmer den Daumen hoch zeigen, traut sich der zehnte vielleicht nicht, nach unten zu zeigen und damit auszudrücken, dass er sich nicht wohlfühlt, gesundheitlich angeschlagen ist oder schon einen Bärenhunger hat und eine Pause wünscht. Ich warnte auch gleich vor, die Holzbrücke über die Pießling nicht als Gruppe, sondern einzeln zu betreten – was sich aber als unnötig herausstellte, da sie auf einem Stahlträger lag.

Dann erreichten wir den freien Himmel. Auch immer wichtig zu bedenken: Auf Güterwegen kommen gerne mal Einheimische mit einem Affenzahn um eine schwer einsehbare Kurve. Besser am Rand gehen und nicht in der Mitte.

Dichte Schleierwolken (Cirrus spissatus) und flache Quellwolken über dem Sengsengebirge

Kurz darauf brachte ich mein Gestaltungselement ein in Form einer kurzen Erklärung des Himmelsbilds und dem Hinweis, dass es verschiedene Wettermodelle – Globalmodelle und Lokalmodelle – gibt. Die Wetterapps beruhen meist auf dem amerikanischen GFS (Global Forecast System), einem Globalmodell, das vergleichsweise große Gitterpunktsabstände hat, wodurch kleinräumige Gewitterzellen nicht aufgelöst werden können. Das Lokalmodell ICON D2 ist so gut aufgelöst, dass sogar einzelne Gewitterzellen erkennbar und vorhersagbar sind. Die Herausforderung für den Meteorologen ist, zu erkennen, wann die Modellprognose zutrifft und wann Abweichungen möglich sind. Die Modelle werden aber insgesamt immer zuverlässiger. Es hängt von der Wetterlage ab. Deswegen empfehle ich persönlich nie eine Wetter-App, sondern schau immer auf die Rohdaten (z.B. Wetterzentrale oder kachelmannwetter.com), wo ich mehrere Wettermodelle vergleiche. Ganz vereinfacht kann man nicht grob daneben liegen, wenn man sich die wichtigsten Parameter Niederschlag, Wind, Bewölkung und Temperatur anschaut.

Das wäre auch einmal ein Webinar-Thema für mich: Wetter-Apps und Wetterberichte richtig interpretieren.

Gitterpunkte am Beispiel ICON (deutsches Globalmodell) erklärt
Klaus steht vor einem Holunderbaum und erklärt, was man damit alles machen kann (viel)

An der folgenden Stelle warf ich einen Blick zurück. Im Vordergrund grüne Wiesen, im Hintergrund der Große Priel – letzten Herbst ein eindrucksvoller Anblick mit Neuschnee auf den Bergen.

Stärkere Quellwolken-Entwicklung über den Bergen
erneut ein Haloring
Bleiches Waldvögelein (Cephalanthera damasonium), Zeiger für humusreiche Böden, typische Waldorchidee
Weißer Germer (Veratrum Album) , sehr stark giftig, wird vom Weidevieh gemieden – aufgelassene Weiden erkennt man am gehäuften Vorkommen

Zurück zur Wetterentwicklung – nachfolgend zwei Fotos fast an der gleichen Position jeweils im Abstand von 30 Minuten aufgenommen (in der Zeit gab es eine Achtsamkeitsübung als Gestaltungselement):

14.10
14.41

Über Großem und Kleinen Priel entwickelten sich immer größere Quellwolken. Richtung Großer Priel wurde der Himmel zunehmend dunkler. Doch noch sah das Bild nicht bedrohlich aus. Warum?

Wetterballonaufstieg Linz vom 6. Juni 2026, 05 Uhr MESZ (links) mit eingezeichneter Absinkinversion, rechts skizziert: Aufwindbereiche der Quellwolken, Absinkinversion in ca. 5km Höhe und seitlich sich ausbreitende Wolkenschirme an der Inversion.

Die Quellwolken breiteten sich zunächst seitlich an einer scharfen Inversion in der Höhe aus und stiegen nicht weiter auf, das heißt, sie erreichten nicht die Vereisungsphase, die für die Gewitterentstehung notwendig ist (ohne Eiskristalle keine Ladungstrennung und Potentialaufbau). In anderen Worten: Schauer ja, Gewitter nein.

Aufgabenstellung: Sind beide Flurübergänge eingezeichnet und wenn nein, warum nicht?

AMAP online westlich vom Gleinkersee:
Blick auf die Wiesen beim Bauernhof Stoffer

Auflösung: Die Flurgrenze zum Grundstück („Einfriedung“) war eingezeichnet (schwarze Linie mit einzelnen Punkten), die zweite Reihe mit dem Baum und Büschen nicht, weil es sich um den Bewuchs am Bach handelt, der auf der Wiese entspringt. Außerdem interessant die strichlierte „Hilfshöhenlinie“ unterhalb vom Stoffer, die andeuten soll, dass das Gelände erst weiter unterhalb noch flacher wird.

Schließlich erreichten wir den – gut besuchten Gleinkersee. Schade fand ich, dass wir ihn nicht umrundet haben. Die Spiegelungen auf dem See sind großes Kino. Hier zeigte er uns den Unterschied zwischen Trockenrasen (nicht im Bild) und gedüngten Fettwiesen. Die Mahd bringt zwar 80% Ertrag auf den Fettwiesen, dafür ist es beim Artenreichtum auf den Trockenrasen umgekehrt.

Gleinkersee und Seespitz
Vorgipfel vom Warscheneck (2388m) mit gebankten (geschichteten) Kalksteinen , mittig das Stofferkar
auf der Lauer
Naturschutzgebiet „Glöcklteich“ mit Moor und Wollgras
schon aus der Ferne waren zahlreiche Orchideen erkennbar
gut getarnte Katze (kicher)
Bewölkungsverdichtung

Um Punkt 16 Uhr waren wir beim Parktplatz zurück.

Schleierwolken im Nordosten: Warmfrontgewölk – weiß eingekreist: Schauer/Gewitterbildung; roter Stern: Standort (Quelle: kachelmannwetter.com)

Am Parkplatz stehend sah ich Richtung Südwesten erste Eisansätze (Cumulonimbus), jedoch war der Blick auf die Wolkenbasis versperrt. Beim Zurückfahren sah man dann, dass die Schauerwolke bereits in Auflösung inbegriffen war und nurmehr der Eisschirm blieb übrig. Am Abend – pünktlich zum Notfallmanagementkurs bei Flugretter Hans – kamen dann doch noch kräftige Regenschauer, kurzzeitig sogar mit kleinem Hagel. Das war gegen 19.25 Uhr MESZ

Blitzentladungen über den Haller Mauern östlich von Spital am Pyhrn um 19 Uhr MESZ (Quelle: kachelmannwetter.com)

Wir hörten zwar keinen Donner, aber der Starkregen und auch der Hagel standen in Zusammenhang mit einer kleinräumigen Gewitterzelle, die vom Toten Gebirge in die Haller Mauern weiterzog. Dieses Satellitenbild zeigt die Temperatur der Wolkenobergrenzen. Grau bedeutet warm (= niedrige Wolkenobergrenzen), weiß kälter (höher) und blau sehr kalt und hoch. Im Bereich des Gewitters habe ich -35 bis -38°C ausgemessen. In unserem Linzer Wetterballonaufstieg von 05 Uhr morgens entspricht das einer Höhe von rund 8000m. Das ist weit über der Inversion drüber, die noch um 14 Uhr existierte! Das heißt, die Luftschichtung wurde am Nachmittag und Abend labiler.

Das Notfallmanagement war recht interessant, auch die kleinen Tipps von Hans für das richtige Pflaster und Verbandszeug, etwa bei Verletzungen an Dornen oder spitzen Steinen, und den Einsatz von Biwaksack (besser: Zwei Personen) und Rettungsdecke. „Verletzten sei immer kalt.“, egal wie warm die Umgebungstemperatur ist, nahmen wir mit. Vieles war neu für mich und definitiv ein Wink mit dem Fingerzeig, den Ersthelferkurs aufzufrischen.

Sonntag, 07. Juni

Am Vormittag stand noch einmal Orientierung am Programm, mit praktischen Beispielen erkennen, was ein Berg, was ein Graben, Grat, etc. ist und selbst zeichnen. Auch Gruppenspiele wurden noch einmal gemacht, um die Herausforderungen klarer Kommunikation innerhalb einer Gruppe aufzuzeigen. Klaus machte mit uns einen Gang durch die Botanik, mit vielem nützlichen Wissen.

Ein kleiner Auszug:

  • bei Betreten mit Gruppen aufpassen, wenn es um Weiden oder Mähflächen geht – ggf. vorher mit dem Bauer reden, eigenartige Sperrtafeln: bei Gemeinde nachfragen
  • erste Pflanzen nach dem Winter: meist zwiebelartig mit Knollen – ihr „Lunchpaket“, da sie keine Zeit für Zuckerproduktion hatten
  • Frösche haben glatte Haut und erzeugen Laichballen, während Kröten warzenartige Haut haben und Laichschnüre produzieren, sie werden 5-7 Jahre alt – Trockenphasen stoppen die Fortpflanzung
  • Ottern (Vipern) erkennt man am spitzen Kopf (Giftdrüsen), Nattern haben einen ovalen Kopf
  • Libellen: Männchen blau, Weibchen unscheinbar, muss überleben wegen Nachwuchs
  • Unke: Kontaktgift über Haut; Rotes Widderchen: giftig (sondert Sekret ab wie Ölkäfer)
  • Krabbenspinnen: Männchen begattet Weibchen, während dieses gerade eine Biene fängt, hat keine Zeit, das Männchen zu fressen
  • 4 Orchideen, die Sexualtrieb von Insekten ausnutzen: Fliegen, Spinnen, Hummel und Bienen-Ragwurzen
Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifora) nahe der Dr. Vogelgesang-Klamm
Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica) im Naturpark Föhrenberge (Wienerwald)
Spinnen-Ragwurz (Ophyrs sphegodes) am Nasenweg (Leopoldsberg, Wien)
Bienen-Ragwurz (Ophyrs apifera) auf der Perchtoldsdorfer Heide
  • Moore sind immer nährstoffarm – Lebensraum fleischfressender Pflanzen
  • Kristallines Gestein: Sanfte Geländeformen, viel Wasser und Vegetation; Kalk: schroff
  • Fledermaus: flauschiges Fell, eigener Körper schallschluckend (vor dem Berühren Tetanus-Impfung auffrischen)
  • Edelweiss: In D und AT selten, Ursprung Zentralasien, dort weit verbreitet (nicht dem Innenministe sagen …)
  • Alpensalamander: daddermanndl – geht patschert, keine larvenablage möglich wegen gefälle im hochgebirge, jungtiere 2 jahre im eileiter tragezeit
  • Osterluzeifalter: streng geschützt, nicht aber die Osterluzei
Osterluzeifalter in der Unteren Lobau bei Wien

Mein Résumée:

Äußerst lehrreiche Veranstaltung, inhaltlich sehr dicht gepackt, habe ein paar Tage gebraucht, um das „sacken zu lassen“. Viele praktische Hinweise, nicht nur graue Theorie. Der Bereich Recht ist ein weites Feld und sehr wichtig. So trivial ist das Führen nicht und es gibt viel zu beachten. Um sich noch zu vertiefen, ist das Aufbaumodul sicher eine gute Sache. Ich habe gesehen, dass der ÖAV auch Kurse anbietet zur Gehtechnik oder „Gruppendynamik am Berg“ – sicherlich eine sinnvolle Ergänzung. Nachholbedarf hab ich bei Erster Hilfe und eben beim kommunikativen Bereich, einerseits muss man sich behaupten können und gegen „Alpha-Menschen“ durchsetzen, damit die nicht glauben, eine Gruppe bestimmen zu können, etwa durch zu hohes Tempo oder ständig zu weit vorausgehen, andererseits muss man auch selbst viel proaktiv tun, etwa mit Jägern, Bauern, Gemeinde reden, wenn es Einschränkungen vom „freien Wegerecht“ gibt. Das erfordert auch ein gewisses Fingerspitzengefühl, das mitunter erlernt werden muss.

Von den anderen Teilnehmern her war es beeindruckend zu sehen, wie schnell wir uns am ersten Tag kennengelernt haben und am Abend schon das Gefühl hatten, „ein Team“ zu sein. Wir ergänzten uns gegenseitig gut mit unseren Erfahrungen und unterschiedlichen Vorbildungen, und hatten viel Spaß an allen Tagen. Ein Lob an alle Vortragenden und ganz besonders an Uwe und Klaus, die die vier Tage sehr abwechslungsreich gestaltet haben. Ein wenig gewünscht hätte man sich, dass die geführten Touren in alpineres Gelände geführt hätten. Ich hätte die Wurzeralm spannender gefunden oder Richtung Gowilalm, aber in einem Viertagekurs war das zeitlich wohl nicht drin.

Das Hotel hätte ein wenig Nachholbedarf beim Angebot vegetarischer Gerichte und in der Kommunikation nach außen. Wenn der VAVÖ explizit die Anreise am Vortag empfiehlt, und einige sind von weiter weg angereist, dann ist es denkbar ungünstig, wenn ab 17 Uhr alles finster ist und man kein Essen und Trinken mehr bekommt. Sonst hat es in Summe aber gepasst und die Mitarbeiterinnen waren immer auf Zack und verlängerten die Öffnungszeit der Hotelbar je nach Besucherandrang.




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