Vegetation: Hummel-Ragwurz, Helm-Knabenkraut, Vogel-Nestwurz, Schmalblättriges und Breitblättriges Waldvögelein; Gras-Schwertlilie, Orobranchen;
Aus Zeitgründen eine kürzere Tour (für meine Verhältnisse), aber diese sollte ausgiebig genutzt werden zur Orchideensuche (und anderes). Wetter: Lockere Quellwolken, stabil geschichtet und recht mild. Ungewöhnlich gute Fernsicht nach Norden und Osten.
Am Maifeiertag ging ich erstmals bei einer botanischen Exkursion des Alpenvereins (Reini Böhm-Raffay) mit, um mein zunehmendes Interesse an der Botanik etwas professioneller in die Praxis umzusetzen. Aus hoffentlich nachvollziehbaren Gründen werde ich von unserer Runde nahe Alland keinen Track einstellen. Leider gibt es immer noch Menschen, die geschützte oder seltene Pflanzen ausgraben. Manche Standorte werden sich möglicherweise aus der Perspektive heraus ergeben, aber ich verwende keine Ortsangaben, um sie leichter erraten zu können.
Strecke: 6,5km | Höhenmeter: 330 | Dauer der Exkursion: ca. 8 Stunden
Wir trafen uns um 09 Uhr s.t. beim Ausgangsort, der mit der Linie 265 von Mödling Richtung Rehazentrum Alland erreichbar war. Nach erneut leichtem Nachtfrost sollte es ein milder, überwiegend sonniger Tag werden. Im Schatten und mit Wind war es allerdings recht frisch. Die Bewölkung wurde später noch interessant.
GPX Studio korrigierter Track der Coros Pace 4 auf der Open Topo Map
Wegführung: Rodaun – Perchtoldsdorfer Heide – Kleine Heide – Hohe Mais – Josefswarte/Kammersteinerhütte – Parapluieberg – Bierhäuslberg – Rodaun
Höhenmeter: 450 | Strecke: 9.3km
Eigentlich wollte ich die Mammutbäume-Waxenburg-Stift-Göttweig-Runde gehen, aber war dann zu träge, um aufzustehen. Später gab mir der Blick auf das Satellitenbild bzw. die Krems-Webcam Recht – eher trüb mit leichtem Regen und tiefbasiger Stratocumulusbewölkung. Es gab bessere Tage, um fotografische Eindrücke zu sammeln.
Stattdessen also der obligatorische Ausflug auf die Heide, um zu sehen, was alles blühte. Vielleicht sah ich ja die erste Orchidee?
Material- und Belastungstest gemeinsam mit Doris. Kalter Wind, deutlich einstellige Höchstwerte und durchgehend leichter Regen. So traf man auch an einem Sonntag ausnahmsweise kaum Wanderer am Stadtwanderweg (dafür viele Trailrunner und andere Läufer, gerne auch zwei Mal innerhalb einer Stunde). Beim Imbiss am Kahlenberg, der kommende Woche in der Osterpause ist und ab 6. April in die Sommersaison startet, wärmten wir uns mit einem Capuccino auf. Beim Anstieg ab Schönstatt hörten wir einen Jäger bei der Schwabenwiese zwei Mal einen Schuss abfeuern.
Neben der Coros-Sportuhr trackte ich die Herzfrequenz mit dem Polar H10 Brustgurt mit. Bei 155bpm setzte ich mir einen Alarm (aus gesundheitlichen Gründen). Beim Nasenweg ertönte dieser einmal, also langsamer gehen – bei der restlichen Runde dann nicht mehr. Das Tempo passte gut.
Trübe Aussichten am Nasenweg auf Kahlenbergerdorf und Burgstall (295m) Wellensittiche beim Gasthaus zum Agnesbründl, vom Regen recht unbeeindruckt Vertrocknete Buchenblätter (beim Phänomen namens Mareszenz fallen die toten Blätter im Winter nicht ab) Knospenstand der Gewöhnlichen Rosskastanie Blütenstand der Rosskastanie
Der ewige Nebel ging mir schon gewaltig auf die Nerven, aber es half nichts. Deswegen konnte ich mich nur für eine kurze Etappe motivieren. Mit dem auflebenden Südostwind hoffte ich lange vergebens auf Auflockerungen.
Eigentlich wollte ich Rad fahren (die im Herbst gekaufte Winter-Radhose wartet auf ihren ersten Einsatz), aber entschied mich angesichts deutlicher Plusgrade und Sonnenschein lieber für eine Wanderung statt den kühlenden Fahrtwind. Durch das spontane Entscheiden vergaß ich, die Speicherkarte vom USB-Kabel abzuziehen und in die Kamera einzulegen. Die große Kameratasche hatte ich auch nicht dabei, da lag die Ersatzspeicherkarte. Also schleppte ich die 700g schwere Canon umsonst mit. Entsprechend dieses Mal nur Handyfotos.
Eine Winterwanderung mit Anlaufschwierigkeiten. Mangels vernünftiger Alternativen und unnötiger langer Wartezeiten in der Eiseskälte habe ich es dann doch durchgezogen und erstmals ein Taxi für die Anfahrt benutzt.
Anders als in den letzten Jahren arbeitete ich die Silvesternacht nicht, dafür an Neujahr und nach etlichen Tagen mit frühem Aufstehen war entsprechend ein Ausschlaftag angesagt. Den zweiten Tag im neuen Jahr wollte ich dafür nutzen, für eine traditionelle Tour zu meinen liebsten Hausbergen. Ich entschied mich dann doch für den Anninger-Stock und gegen den Hohen Lindkogel, und damit für späteres Aufstehen und die kürzere Anfahrt. Es war kalt und windig und außer einer allfälligen Einkehr hätte ich mich nirgends aufwärmen können.
Unser diesjähriges Zusammentreffen von Gipfeltreffenforum-(Ex-) Moderatoren führte sturm- und kältebedingt nicht auf die Rote Wand bei Prigglitz wie zuerst angedacht, sondern zu einer klassischen Föhrenberge-Runde, im wesentlichen die Wiederholung von 2022 (+/- Gipfel). Im Tagesverlauf sollte eine Okklusion mit Schneefall auf den Alpenostrand übergreifen und der Wind zumindest ein wenig abflauen.
Höhenmeter | Strecke | reine Gehzeit: ca. 760hm | 20,2 km | ca. 5,5 Std.
Viecher: viele Meisen, Buntspecht
Nach längerer Zeit wieder eine Wienerwaldwanderung mit neuen Gipfeln. Zugleich auch eine aus historischer Sicht abwechslungsreiche und spannende Wegführung. An den Premiumgatsch muss man sich diesen Winter wohl gewöhnen. Neben der für mich bisher maximalen Fernsicht von der Troppbergwarte stieß ich beim Peilerstein-Westgipfel auf eine Sandstein-Inschrift, die einer genaueren Betrachtung bedarf.