Habsburgwarte im Nebel, 30.11.25

Schneeritter am Kahlenberg (Wiener Stadtberge)

Route: Kahlenbergerdorf (12.25) – Nasenweg – Leopoldsberg (12.50) – Kahlenberg – Vogelsangberg (13.45) – Hermannskogel (Habsburgwarte, 14.17-14.35) – Dreimarkstein – Obersievering (15.50)

Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 580hm | 12.3km | ca. 3 Std.

Viecher: 2 Buntspechte

Ich trödelte zu lange am Vormittag, daher ging sich die Überschreitung bis zur Sofienalpe (und darüber hinaus) nicht mehr aus. Dennoch hatte sich die Bewegung an der frischen Luft wieder gelohnt. Erstmals mit CEP-Kompressionssocken und den Hoka Speedgoat 6 GTX – super Grip selbst auf vereisten Wegabschnitten. Die Nebelobergrenze war nah, aber es reichte dieses Mal – wie schon an Neujahr – nicht, um darüber zu kommen. Die Habsburgwarte hatte geöffnet, ebenso laut ehrenamtlichen Wart am 20/21. Dezember, an Silvester sowie am 10./11. Jänner.

Hochnebel (Stratus) entlang der Donau sowie im östlichen Flachland um 14.10 MEZ (Quelle: kachelmannwetter.com)

Die Modellprognosen gingen heute gründlich in die Hose. ICON-D2 hatte gestern nur einzelne Nebelfelder im Osten gerechnet, die sich am Vormittag auflösen sollten. UMPL rechnete mehr Nebel, aber auch hier hätte die halbe Stadt im Laufe des Tages noch Sonne sehen sollen. EZWMF hab ich zugegeben nicht geschaut. Tatsächlich blieb das Flachland dicht, Sonne gab es nur im Lainzer Tiergarten und im Naturpark Föhrenberge. Die Untergrenze lag um 400m, die Obergrenze um 580 bis 600m.

Erster Adventsspaziergang am Stadtwanderweg
Entlang der Höhenstraße
Mein Lieblingsmotiv
Agneswiese mit Schneeresten und gatschigem Aufstieg zum Vogelsangberg
Das traurige Eschenwäldchen
Sonnenschein war nicht fern
Und doch nicht nah
Habsburgwarte überraschend offen
Die Sonne blinzelte blass entgegen
Blaue Stunde im Abstieg vom Häuserl am Stoan
Novemberblues

In Obersievering stand der Wasserstoffbus des 39A mit blinkenden Warnlichtern, offensichtlich gabs ein Problem. Der nachfolgende Wasserstoffbus holte den Fahrer ab, ließ aber niemanden einsteigen. Gleich dahinter der dritte Bus, ein „normaler Bus“, gottseidank fahrtauglich. So wird das nix mit der Energiewende.

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