Der Tag mit dem durchziehenden Kaltlufttropfen (Höhentief) aus Nordost. Die geplante gemeinsame Radtour von Wien nach Hollabrunn fiel den erwartenden Niederschlägen, dem Gegenwind und der Kälte zum Opfer. Als am Vormittag dann in Wien die Sonne durchblinzelte, hielt es mich zuhause nicht mehr und ich visierte die Föhrenberge an.
Strecke | Höhenmeter | Reine Gehzeit: 13.2km | 500hm | ca. 3 Std. 20 Min
An Heiligabend bescherte ein Mittelmeertief die ersten Weißen Weihnachten seit vielen Jahren. Die Wahrscheinlichkeit dafür lag heuer bei 120%, da ich nicht in Wien war, sondern nach Hause fuhr, wo es grün blieb. Als Entschädigung unternahm ich meine übliche Runde durch die Föhrenberge, startete aber von Gießhübl. Das Höllensteinhaus sollte zwar ebenso wie die Kammersteinerhütte in Feiertagspause sein, aber für ein tolles Panorama langte es allemal.
Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 520hm | 15,6km | ca. 4 Stunden
Nach dem sonnig-warmen Tag auf der Schneealpe zwei Tage davor wollte ich wenigstens einmal wieder im Nebel selbst wandern. Ich rechnete gar nicht damit, über den Nebel zu kommen. Das wäre sich auch an diesem Tag nicht ausgegangen. Die Nebelobergrenze lag genau beim Hohen Lindkogel (834m), die Untergrenze bei rund 400m, also rund 1300ft dick.
Im Wetterballonaufstieg um die Mittagszeit sieht man die mächtige Stratus-Schicht (Nebel) in den untersten 800m Höhe, darüber wird es gleich einmal von +4 auf +12°C wärmer (Inversion). Der Wind dreht von bodennah schwach Nordost auf Südost (Warmluftzufuhr). Zwischen 2 und 4km Höhe befindet sich eine beinahe klassische „elevated mixed layer“, die man eher aus den Sommermonaten kennt, wenn afrikanische Heißluft über schwüle Bodenluft geschoben wird. Ab 4km Höhe ändert sich das Windregime erneut: Hier herrschen lebhafte Südwestwinde und eine teils gesättigte mittlere/obere Atmosphäre mit dichten hohen/mittelhohen Wolken.