Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 700hm | 17.5km | ca. 4 Std. 50 Minuten
Track auf der Open Topo Map
Nach dem Nachtdienst wollte ich mir noch etwas die Beine vertreten und fuhr bis Hadersdorf, womit zumindest die ersten Kilometer für mich neu sein würden.
Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 580hm | 12.3km | ca. 3 Std.
Viecher: 2 Buntspechte
Ich trödelte zu lange am Vormittag, daher ging sich die Überschreitung bis zur Sofienalpe (und darüber hinaus) nicht mehr aus. Dennoch hatte sich die Bewegung an der frischen Luft wieder gelohnt. Erstmals mit CEP-Kompressionssocken und den Hoka Speedgoat 6 GTX – super Grip selbst auf vereisten Wegabschnitten. Die Nebelobergrenze war nah, aber es reichte dieses Mal – wie schon an Neujahr – nicht, um darüber zu kommen. Die Habsburgwarte hatte geöffnet, ebenso laut ehrenamtlichen Wart am 20/21. Dezember, an Silvester sowie am 10./11. Jänner.
Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 650hm | 10.9km | ca. 3,5 Std.
Spontan am Vortag entschieden sich Werner und ich für die erste Schneeschuhtour in dieser noch jungen Saison. Wer weiß, wie sich der Winter noch entwickelt, da musste man ausnutzen, was man bekam. Wenige Tage vorher fielen im Nordstau immerhin rund 20cm (Annaberg) bis 40cm Neuschnee, wobei sich an diesem Tag schon ein wenig Tauwetter bemerkbar machte. Die Schneedecke hatte sich gesetzt und südseitig erste apere Stellen im Abstieg. Im Schatten hatten sich dafür aufbauende Eiskristalle auf der Schneedecke gebildet. Unsere Wahl fiel auf den Tirolerkogel. Mein letzter Besuch lag schon über acht Jahre zurück. Das Annaberger Haus hatte noch Winterpause, daher war Selbstverpflegung angesagt. Wettermäßig wäre der Folgetag sicherlich die sonnigere Variante geworden, aber schon bei deutlichem Tauwetter und wahrscheinlich wesentlich mehr Tourengehern. Daher passte das schon so.
Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 780hm | 15km | ca. 4 Stunden 40 Minuten
Ein eisig kalter Novembertag war das. Auf der Rax (1550m) kam das Thermometer nicht über -10,5°C hinaus, auch auf der Jubiläumswarte (450m) blieb es bei einem Eistag mit ca. -1°C Höchstwert. Dazu wehte den ganzen Tag ein lebhafter Nordwind mit Spitzen um 50 km/h. Ich machte daher nur wenige Pausen, in denen ich meinen Tee trank und Mandarinen aß. Kurze Wegabschnitte waren für mich neu, sonst zählte, sich ein paar Stunden bewegt zu haben.
Ganz so fad war es dann aber doch nicht. Im Siebenbrunnengraben entdeckte ich alte Fundamente und begann zu recherchieren. Dazu gleich mehr.
Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 520hm | 15,6km | ca. 4 Stunden
Nach dem sonnig-warmen Tag auf der Schneealpe zwei Tage davor wollte ich wenigstens einmal wieder im Nebel selbst wandern. Ich rechnete gar nicht damit, über den Nebel zu kommen. Das wäre sich auch an diesem Tag nicht ausgegangen. Die Nebelobergrenze lag genau beim Hohen Lindkogel (834m), die Untergrenze bei rund 400m, also rund 1300ft dick.
Im Wetterballonaufstieg um die Mittagszeit sieht man die mächtige Stratus-Schicht (Nebel) in den untersten 800m Höhe, darüber wird es gleich einmal von +4 auf +12°C wärmer (Inversion). Der Wind dreht von bodennah schwach Nordost auf Südost (Warmluftzufuhr). Zwischen 2 und 4km Höhe befindet sich eine beinahe klassische „elevated mixed layer“, die man eher aus den Sommermonaten kennt, wenn afrikanische Heißluft über schwüle Bodenluft geschoben wird. Ab 4km Höhe ändert sich das Windregime erneut: Hier herrschen lebhafte Südwestwinde und eine teils gesättigte mittlere/obere Atmosphäre mit dichten hohen/mittelhohen Wolken.
Höhenmeter | Kilometer | Reine Gehzeit: 970hm | 16,5km | ca. 6,5 Stunden
Die Idee zur Tour kam von Wolfgang. Bei vorhergesagten 15 Grad auf 1500m sollten wir auf unsere Kosten kommen. Im Wiener Becken dominierte ganztägig Nebel, mit Obergrenzen um 600-700m. Für uns beide war der Anstieg Neuland. Am Spielkogel stand ich erstmals Ende Juni 2020 im Zuge einer geführten Wanderung. Kerpenstein und Hochalpl waren ebenfalls neu. Die Stirnlampe leistete dann solide Dienste im Abstieg.
Höhenmeter | Kilometer | Reine Gehzeit: 830hm | 12.8km | ca. 4 Stunden
Tour mit Werner. Ein meteorologisch interessanter Tag an einem von uns beiden häufig begangenen Gipfel. Für mich der siebte Besuch der Reisalpe und der vierte des Hochstaffs. Das Himmelsbild gestaltete sich deshalb so spannend, weil vom Balkan her ein klassischer Kaltlufttropfen nordwestwärts Richtung Tschechien eierte. Dabei handelt es sich um ein nur in der Höhe ausgeprägtes Tiefdruckgebiet, das mit Höhenkaltluft gefüllt ist. Die Grundschicht (0-2km über Grund) war seit Tagen schon feucht und entsprechend mit Nebel oder Hochnebel gefüllt. Das Satellitenbild vom Nachmittag, etwa zum Zeitpunkt, als wir am Hochstaff standen, zeigt die großflächige Stratusbewölkung (kein Nebel am Boden) über Bayern bis in den Donauraum. Obergrenzen 600-800m. Das Höhentief lag über dem Osten von Tschechien mit eingeringelten frontalen Bändern. Das Band über Böhmen/Mähren wies außerdem Konvektion (Schauerbewölkung) auf, mit rund -20 bis -25°C. Wolkenobergrenzentemperatur, das heißt Labilisierung durch die Höhenkaltluft. Vom Hochschwab über Rax bis Schneeberg dominierte dafür Wolkenstau durch die lebhafte Südostströmung mit eindrucksvollen Wolkenwalzen (lokale Föhneffekte).
Höhenmeter | Kilometer | Gehzeit: 600hm | 9km | ca. 5 Std.
Rudeltour zu viert und schon länger geplant. Dieses Mal hatten wir alle Zeit und die Bedingungen waren günstig. Bei ausgeprägter Nässe, Schnee und Eis würde ich von dieser Runde abraten, da man sich teils am exponierten Kamm und auf steilen Waldhängen bewegt. Einziger Wehmutstropfen waren die dutzenden Hirschlausfliegen, die uns auf der gesamten Tour begleiteten.
Höhenmeter | Kilometer | Gehzeit: 810hm | 16.9km | ca. 4,5 Std.
Eigentlich wollte ich ins Puchberger Becken fahren, aber am Vortag fuhr ich über die Floridsdorfer Brücke und sah die goldroten Weinberge in Döbling und änderte daraufhin meine Pläne. Um es nicht zu eintönig zu machen, baute ich ein paar Gegensteigungen ein. Den Kollersteig bin ich schon länger nicht mehr gegangen, der Wiederanstieg zur Josefinenhütte war neu für mich. Auch den Forstwegabschnitt oberhalb vom Siedersgraben in den Höllgraben kannte ich noch nicht. Was soll ich sagen? Es hat sich auszahlt – nebenbei meine 50. Leopoldsberg-Besteigung.
Höhenmeter/Distanz/Gehzeit: 770hm | 18.2km | ca. 5 Stunden
Viecher: Hirsch, Grünspecht, Katze; viele Hirschlausfliegen
Der Besuch des Eibenhains stand bei mir am Programm, seit ich im Zuge der Recherche meiner Wanderung vom 03. August erstmals davon gelesen habe.
Track auf der Apemap – der Eibenhain befindet sich bei den eingezeichneten Felsen (Punkt)
Wer es nachgehen will: Der punktierte Steig ist in der Amap online inzwischen nicht mehr eingezeichnet und unterhalb der Felsen auch nicht mehr vorhanden, bzw. von Jungwald und hohem Gebüsch überwuchert. Ich bin links ausgewichen über einen steilen Hang entlang der Felsen, bis ich relativ direkt auf die Eiben gestoßen bin.