Mein Leben als Semi-Athlet

Im Katzengraben des Lainzer Tiergartens (Oktober 2010)

Wenn ich meinem jugendlichen Ich vor dreißig Jahren gesagt hätte, dass es einmal ganzjährig sportlich unterwegs sein würde, hätte es mit ungläubigen Augen geschaut. In meiner Kindheit galt ich eher als unsportlich – ich lernte erst mit neun Jahren Radfahren (üblich sind vier …), hatte Probleme mit Koordination und Grobmotorik und war ausgesprochen untergewichtig. Ab dem Zeitpunkt, wo ich ohne Stützräder das Fahrrad benutzen konnte, war ich davon aber nicht mehr zu trennen. Ich fuhr bis zum Abitur täglich die 4,2km zur Schule, später bei jedem Wetter, selbst bei beißender Kälte und eisigem Ostwind. Dank eines besonders motivierenden Sportlehrers absolvierte ich einen Schultriathlon mit 400m Schwimmen, 11km Radfahren und 3km Laufen. Immerhin belegte ich am Ende den 17. von 18 Plätzen – egal, dabei sein war alles.

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