Höllensteinhaus (645m) und Josefswarte (582m), Föhrenberge (18.01.26)

Prachtvoller Anblick kurz vorm Höllensteinhaus

Wegführung: Wassergspreng Parkplatz (12.30) – Höllensteinhaus (13.15-14.15) – Höhenweg – Josefswarte (15.25) – Tenneberg (531m) – Wassergspreng (16.30)

Höhenmeter: 480hm | Strecke: 11.7km | Gehzeit: ca. 3 Std.

Auslüften zwischen zwei Diensten. Dieses Mal mit Doris. Wir starteten mittags am gut gefüllten Parkplatz in Wassergspreng. Über durchwegs vereiste Wege steil hinauf zum Höllensteinhaus. Nach einer Stärkung kam das Ausdauertraining entlang vom Höhenweg bis zur Josefswarte. Im eisigen Wind hielten wir es nur kurz aus und stiegen bald wieder ab. Mit kurzem Abstecher zum Tenneberg und dann mit einsetzender Dämmerung zurück zum Parkplatz. Perfekte Zeitplanung.

Schon beim Beginn des Forstwegs herrschte Blankeis mit einem begehbaren Mittelstreifen. Wir legten die Spikes an. Eine Unachtsamkeit reicht.

Vereiste Forstwege von Beginn weg.

Auch der steile Wegabschnitt zum Höllensteinhaus hinauf war vereist. Uns kamen ein Vater mit Hund und Sohn schlitternd und taumelnd entgegen. Den besten Halt hatte wohl der Hund. Etwa die Hälfte der Wanderer hatte an dem Tag vorbildlicherweise Spikes aufgezogen, die andere Hälfte rutschte unbeholfen umanaund.

Sonnenschein und dicker Raureif
Föhrenberge und Stratocumulus
Märchenlandschaft

Beim Schutzhaus wehte bereits ein eisiger, lebhafter Südostwind, aber die Kälte war noch gut auszuhalten.

Das Schutzhaus war bummvoll, vor allem viele Familien mit kleinen Kindern und Rodel. Wir durften beim Tisch gegenüber der Schank sitzen, mit der griechischen Wolfshündin in Streichellaune am Boden. Nur einmal stand sie auf und bellte wütend mit heftig wedelndem Schwanz (muss nicht immer Freude bedeuten). Da hatte sie eine andere, ihr bekannte Hündin gerochen, die eigentlich schon länger im Gastraum lag. Daher auch nochmal der Hinweis, der auch beim Eingang steht, dass man seinen Hund nicht zur Schank nehmen sollte, da Frau Wolfshund das als territoriale Verletzung betrachtet.

Angenehm kühle Fliesen, angenehm warmer Hund
Ich auch, meine Liebe… ich auch…

Nach harmonisch verlaufenden Streicheleinheiten brachen wir auf.

Sonnenschein bei der Hütte
Tückischer Untergrund für Herrchen und Hund
Eislaufweg

Je weiter nach Norden, desto dichter wurden die Hochnebelschwaden.

Ohne Worte
Ramponierter Schneemann
Wieder spiegelglatt
Salzstanglspitz (542m) und Kugelwiese davor
Ab etwa 550m Seehöhe wurde der Raureif wieder mächtiger
Kurz vor der Kammersteinerhütte

Keine Aussicht auf der Warte, dafür spektakuläre Reifansammlungen.

Mächtiger Anraum durch die andauernde Nebellage (wächst gegen Windrichtung)
Tenneberg zur blauen Stunde
Hochnebelbank über dem Anninger, dahinter aber aufgehellter Himmel
Hier war der Reif teilweise eisdurchsetzt (gefrierendes Nieseln?)

Um 16.30 kurz vor der einbrechenden Dämmerung waren wieder beim Parkplatz.

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