Erste Schneeschuhwanderung auf Vogelsangberg und Hermannskogel (20.02.26)

Track auf Open Topo Map

Wegführung: Kahlenbergerdorf (9.10) – Leopoldsberg (425m, 10.03) – Kahlenberg (484m, 10.42) – Vogelsangberg (516m, 11.30) – Hermannskogel (544m, 12.10) – Hameau (13.30) – Moschingerberg (490m, 14.10) – Schwarzenbergallee – Endhaltestelle Linie 43 (15.30)

Höhenmeter: 690 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 50 Minuten

Viecher: Schwarzspechte, Amseln (nur gehört)

Ausnahmsweise ist ein Adriatief-Ereignis so eingetroffen wie es die Wettermodelle Tage vorher schon angedeutet haben. Der Niederschlagsschwerpunkt lag dabei in der Ost- und Südosthälfte von Österreich und brachte verbreitet das größte Neuschnee-Ereignis seit 13 bzw. 21 Jahren. Im Wiener Becken und Burgenland fielen 15-30mm als Schnee, in der südlichen Steiermark 40-60mm. Verbreitet kam es zu Stromausfällen durch umgestürzte Bäume auf Oberleitungen. Der Verkehr brach zusammen. In Wien fielen im Stadtgebiet 15-20cm, am Hermannskogel waren es rund 30cm, mit Verwehungen 50cm.

RGB Satellitenbild +500hPa, 20. Februar 2026, 04 Uhr Lokalzeit (Quelle: ACG/EUMETSAT)

Der Grund für den späten Schneereigen war dieses formschöne Adriatief mit ausgeprägter Dry Intrusion über Kroatien, Saharastaub-Cirrus über Thüringen, Sachsen, Südpolen und teilweise Ungarn. Der Okklusionspunkt lag über Ostösterreich. Insgesamt intensive Hebung durch Aufgleiten der milden Mittelmeerluft auf einströmende Kaltluft aus Norden, zugleich Staueffekte.

Am Vortag und selbst in der Früh überlegte ich noch, ob ich es wagen sollte, nach Gumpoldskirchen (Anninger) oder ins Helenental (Hoher Lindkogel) zu fahren, entschied mich wegen der vielen Zugausfälle dann aber dagegen. Angesichts der Neuschneemengen konnte ich es wagen, mit kurzer Anfahrt direkt in Döbling zu starten. Damit war diese Tour für mich eine Premiere: Erstmals auf Wiener Boden mit Schneeschuhen unterwegs! Im Verlauf der Wanderung stieg die Lufttemperatur auch in den höheren Wienerwaldlagen knapp ins Plus. Die diffuse Strahlung bewirkte ein Anfeuchten und Setzen der Schneedecke.

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Winterliche Hermannskogel-Überschreitung (09.01.26)

Mein Lieblingsplatzerl: Agneswiese unterhalb vom Vogelsangberg (516m)

Wegführung: Kahlenbergerdorf (12.20) – Nasenweg – Leopoldsberg – Kahlenberg – Vogelsangberg – Hermannskogel – Häuserl am Roan – Obersievering (15.55)

Höhenmeter | Strecke | reine Gehzeit: 600hm | 12.1km | 3,5 Std.

An Tagen mit spannendem Wetter versuche ich immer unterwegs zu sein, und wenn es nur meine übliche Runde in den höheren Wienerwaldlagen von Wien ist. Für gleichmäßig 3-5cm vom Stadtgebiet bis Hermannskogel reichte dieses Neuschneeereignis. Bis Montag wird man den winterlichen Eindruck genießen können. Dann kommt erst gefrierender Regen und zumindest vorübergehend eine deutliche Milderung. In mittleren Lagen zeichnen sich deutliche Plusgrade ab.

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Stadtwanderweg und Habsburgwarte bei guter Fernsicht (07.12.25)

Blick von der Habsburgwarte über Wien zum Hundsheimer Berg (links)

Route: Hadersdorf Hst. (10.10) – Kolbeterberg (426m, 11.00) – Hochbruckenberg (497m, 11.35) – Franz-Karl-Aussicht – Exelberg (516m, 12.25) – Moschingerberg (490m, 12.35) – Hameau – Hermannskogel (544m, 14.00) – Vogelsangberg (516m) – Cobenzl (15.00)

Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 700hm | 17.5km | ca. 4 Std. 50 Minuten

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Nach dem Nachtdienst wollte ich mir noch etwas die Beine vertreten und fuhr bis Hadersdorf, womit zumindest die ersten Kilometer für mich neu sein würden.

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Habsburgwarte im Nebel, 30.11.25

Schneeritter am Kahlenberg (Wiener Stadtberge)

Route: Kahlenbergerdorf (12.25) – Nasenweg – Leopoldsberg (12.50) – Kahlenberg – Vogelsangberg (13.45) – Hermannskogel (Habsburgwarte, 14.17-14.35) – Dreimarkstein – Obersievering (15.50)

Höhenmeter | Strecke | Reine Gehzeit: 580hm | 12.3km | ca. 3 Std.

Viecher: 2 Buntspechte

Ich trödelte zu lange am Vormittag, daher ging sich die Überschreitung bis zur Sofienalpe (und darüber hinaus) nicht mehr aus. Dennoch hatte sich die Bewegung an der frischen Luft wieder gelohnt. Erstmals mit CEP-Kompressionssocken und den Hoka Speedgoat 6 GTX – super Grip selbst auf vereisten Wegabschnitten. Die Nebelobergrenze war nah, aber es reichte dieses Mal – wie schon an Neujahr – nicht, um darüber zu kommen. Die Habsburgwarte hatte geöffnet, ebenso laut ehrenamtlichen Wart am 20/21. Dezember, an Silvester sowie am 10./11. Jänner.

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