Frühling in den Föhrenbergen (07.03.26)

Track in der COROS-App

Wegführung: Rodaun – Perchtoldsdorfer Heide – Kleine Heide – Parapluieberg (561m) – Josefswarte (582m) – Franz-Ferdinand-Haus – Bierhäuslberg (488m) – Rodaun

Höhenmeter: ca. 440 | Strecke: 8.7km | Gehzeit: ca. 2 Stunden 50 Minuten

Viecher: Mäusebussard, Biene

Erster Ausflug bei Frühlingsbedingungen in die Föhrenberge. Dieses Mal hab ich mit der App meiner neuen COROS Pace 4 getrackt. Superleicht am Handgelenk, einfache Bedienung (Steuerungsrad), übersichtliche Menü- und Statistikführung. Karten schaue ich normal separat über meine ApeMap App, hier interessierte mich nur die Strecke und Höhenmeter (da waren es allerdings 100hm zu viel, korrigiert via GPX Studio).

Strecke ist bekannt, daher wenig Text heute.

Gewöhnliche Kuhschellen (Pulsatilla vulgaris) auf der Perchtoldsdorfer Heide
Frühlingsadonis (Adonis vernalis) auf der Perchtoldsdorfer Heide
Zufallsfund: Pulsatilla vulgaris susp. alba
unterschiedliche Fruchtstände
Kleine Heide
Der Sonne entgegen, Kleine Heide
Veilchen, Kleine Heide
Huflattich (Tussilago farfara) mit Biene im Wald
Primeln
Parapluieberg ungewohnt bunt – wohl bewusst ausgesetzt: Schneeglöckchen und Frühlingsprimeln in rot und weiß

Ich unterbreche den Blumenreigen für eine Bekanntgabe: Ich stand zum 50. Mal auf der Josefswarte am Hinteren Föhrenberg (582m).

Starker Saharastaub mit eingeschränkter Fernsicht nach Südwesten

Aus der geplanten Einkehr wurde allerdings nichts. Die Terrasse war bummvoll und für mich eine Stufe zu geräuschintensiv. Daher verlegte ich die Rast auf die Terrasse des Franz-Ferdinand-Haus.

Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Beim Franz-Ferdinand-Haus leerte sich gerade die Terrasse, da die Sonnenstrahlen immer seltener die Tische erreichten. Dazu wehte ein lebhafter, kühler Südostwind.

Beim Aufstieg zum Franz-Ferdinand-Haus und Weiterweg zum Parapluieberg vorhin hörte ich hinter mir ein schepperndes Geräusch und sah einen kleinen Hund, den ich erst für einen größeren Dackel hielt, im irren Tempo durch die Wiese mit dem Rastplatz fegen. Er zog die Leine hinter sich her, nur ohne Besitzer. Am Forstweg bog er links den Wald hinab und war auf und davon. Ein junges Pärchen rannte mit etwas Verzögerung hinterher und rief laut „Fabio!“

Fabio, der Ausreißer

Beim Franz-Ferdinand-Haus sah ich alle drei glücklich wiedervereint. Fabio schaute unschuldig und wurde mit einem Leckerli vom Kellner belohnt. Kein Dackel übrigens, sondern was größeres.

Dem linken Hund zitterte das Hinterteil, der rechte Hund wirkte etwas behäbig in seinen Bewegungen
Staubhimmel über der Wiener Skyline
Wohnpark Alt-Erlaa (ganz links angekokelt von einem großen Brand an Weihnachten), dahinter Wasserturm Favoriten, rechts Arsenalturm
Wächter

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