
Wegführung: Ascher (9.35) – Blättertal (11.30) – Dürre Wand (1142m) – Öhlerschutzhaus (12.45-13.55) – Großenberg (946m, 14.30) – Ascher (16.05)
Höhenmeter: 600 | Strecke: 11,7km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std.
Die erste Tour zu viert im neuen Jahr! Nach erneut etlichen Nebeltagen im Flachland lockte eine Route bei knappen Plusgraden in der Sonne. Bei der Anfahrt herrschte noch Hochnebel mit teils dickem Reif in den Niederungen. Im Miesenbachtal hatte sich eine rund 15-20cm dicke Schneedecke gehalten, zumindest auf der Schattenseite. Die Ascherhöhe befand sich beim Start über der Nebelobergrenze mit ersten Sonnenstrahlen und zapfigen -8°C.
Die Forstwege waren teilweise schneebedeckt, teilweise ordentlich vereist. Ohne Spikes wäre es gegangen, angenehmer war es mit. Bei Blankeis stieß ich mit den Trailrunningspikes (Stifte, keine Zacken) aber an die Grenzen. Bei diesen Verhältnissen besser richtige Zacken, die sich fest ins Eis krallen können.














Im Öhlerschutzhaus war nicht allzu viel los. Eisglatte Wege und kaum Schnee waren nicht sehr einladend. Die Öhlerknödel waren dafür wieder vorzüglich.







In alten Karten war der Gipfel bisher mit 923m angegeben, die OSM hat es inzwischen korrigiert, denn sowohl laut AMAP als auch NÖ GIS betrug die korrekte Höhe 946m. Seinen Namen hat der Gipfel schon seit mindestens 140 Jahren. Ein würdiger Bonusgipfel also.







Im Abstieg tauchten wir schließlich wieder in die Kaltluft ein, das Autothermometer maß aber nurmehr -3 Grad am Ascher. Der Hochnebel hatte sich aufgelöst und wurde von der kompakten mittelhohen Bewölkung abgelöst. Am Folgetag ging dann ein Monat Winter in Wien zu Ende. Einen echten Luftmassenwechsel gab es zwar noch nicht, aber der Regen wusch den Dreck aus der Luft.
Danke für die schöne gemeinsame Wanderung 🙂