Großenberg (946m) über Dürre Wand (1142m) und Öhlerschutzhaus (24.01.26)

Föhnwolken über dem Alpenostrand gegen Mittag

Wegführung: Ascher (9.35) – Blättertal (11.30) – Dürre Wand (1142m) – Öhlerschutzhaus (12.45-13.55) – Großenberg (946m, 14.30) – Ascher (16.05)

Höhenmeter: 600 | Strecke: 11,7km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std.

Die erste Tour zu viert im neuen Jahr! Nach erneut etlichen Nebeltagen im Flachland lockte eine Route bei knappen Plusgraden in der Sonne. Bei der Anfahrt herrschte noch Hochnebel mit teils dickem Reif in den Niederungen. Im Miesenbachtal hatte sich eine rund 15-20cm dicke Schneedecke gehalten, zumindest auf der Schattenseite. Die Ascherhöhe befand sich beim Start über der Nebelobergrenze mit ersten Sonnenstrahlen und zapfigen -8°C.

Die Forstwege waren teilweise schneebedeckt, teilweise ordentlich vereist. Ohne Spikes wäre es gegangen, angenehmer war es mit. Bei Blankeis stieß ich mit den Trailrunningspikes (Stifte, keine Zacken) aber an die Grenzen. Bei diesen Verhältnissen besser richtige Zacken, die sich fest ins Eis krallen können.

Ascherhöhe mit den sichtbaren Spuren des aufgelösten Hochnebels
Blauer Himmel bildet den schöneren Kontrast
Steilere Passage zu Beginn
Kaisereben mit Schneeberg, rechts Größenberg (1188m)
Dunst im Puchberger Becken, erste Föhnansätze
Beim großen Schlag am Kamm rasteten wir in der Sonne bei angenehmen Plusgraden
Markante Rotorwolken am Alpenostrand durch die zunehmende Südströmung in der Höhe
Unterberg-Blick (links), Traflberg in Bildmitte, vorne Hohes Eck und Großer Neukogel
Türnitzer Höger, Hegerberg, Jochart, Reisalpe, im Vordergrund Nebelstein
Türnitzer Höger, rechts dahinter Eisenstein
Markante Dunstschicht im Tal mit der Kaltluft
Tirolerkogel (1380m) und Kalte Kuchl
Reste von Schneeverwehungen am Kamm kurz vom Öhlerschutzhaus
Nebelstein gegenüber, links Reisalpe, rechts Unterberg

Im Öhlerschutzhaus war nicht allzu viel los. Eisglatte Wege und kaum Schnee waren nicht sehr einladend. Die Öhlerknödel waren dafür wieder vorzüglich.

Immer im Weg, aber dafür lieb (Bild von Wolfgang)
Bell zum Abschied leise Servus
Über das am meisten vereiste Stück stiegen wir abwärts
Hoher Hengst (1450m) über dem Dunst, mittelhohe Aufzugsbewölkung von Süden
Abstecher zum Bonusgipfel
Am Großenberg (946m) mit anderer Perspektive auf Schneeberg und Trabanten
Im Weitwinkel kommen die stehenden (hochreichenden) Leewellen über dem Schneeberg besonders gut zur Geltung

In alten Karten war der Gipfel bisher mit 923m angegeben, die OSM hat es inzwischen korrigiert, denn sowohl laut AMAP als auch NÖ GIS betrug die korrekte Höhe 946m. Seinen Namen hat der Gipfel schon seit mindestens 140 Jahren. Ein würdiger Bonusgipfel also.

Hochreichende Leewelle hinterm Kuhschneeberg (Bildmitte)
Zum Darniederknien (Bild von Wolfgang)
Kleinkunst auf der Kaisereben mit letzten Sonnenstrahlen
kaiserebenda
Hochreichende Leewelle über dem Schneeberg, viel Föhngewölk insgesamt
Altocumulus lenticularis übereinander rechts
Ganganalyse

Im Abstieg tauchten wir schließlich wieder in die Kaltluft ein, das Autothermometer maß aber nurmehr -3 Grad am Ascher. Der Hochnebel hatte sich aufgelöst und wurde von der kompakten mittelhohen Bewölkung abgelöst. Am Folgetag ging dann ein Monat Winter in Wien zu Ende. Einen echten Luftmassenwechsel gab es zwar noch nicht, aber der Regen wusch den Dreck aus der Luft.

Danke für die schöne gemeinsame Wanderung 🙂

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