Ausblick auf das kommende (nicht nur) Bergjahr 2026

gelb: bereits gebuchte Veranstaltungen, rot: dank Koralmbahn zunehmend interessant, grün: geplante spontane Unternehmungen, blau: geplante spontane Radtouren

Liebe Leserinnen und Leser,

am 14. September 2025 habe ich meinen neuen Blog alpinfranke.com gestartet, um meine Tourenberichte in zeitgemäßem und leichter erstellbarem Design präsentieren zu können. Die Arbeiten am neuen Blog sind noch nicht abgeschlossen. Die Jahresstatistiken möchte ich noch übernehmen und eine Auswahl eindrücklicher Touren, die bisher auf inntranetz.at stehen, auf dem Blog überarbeitet neu veröffentlichen. Hinzu kommen noch meteorologisch interessante Themen.

Für das neue Jahr habe ich meine Pläne schon gemeinsam mit dem Alpenverein gemacht, u.a. den Iseltrail in Osttirol (Hohe Tauern), ein Schneeschuh-Wochenende in den Nockbergen sowie den Grundkurs für die Wanderführerausbildung in Windischgarsten. Dazu kommt eine Woche Teneriffa – mein erster Urlaub abseits des europäischen Kontinents.

Dank dem Meilenstein der ÖBB, die Eröffnung der Koralmbahn, verkürzt sich die Fahrtzeit nach Triest von rund 9 auf 6,5 Stunden (Direktzug). Damit wird auch ein verlängertes Wochenende durchaus reizvoll. Auch die Koralpe rückt deutlich näher an Wien heran.

Für Touren mit 1-3 Übernachtungen habe ich außerdem das Tote Gebirge, das Gesäuse, den Hochschwab (Überschreitung) und den Zirbitzkogel im Blick, und ein paar weitere Ziele mit 1-2 Gipfeln, die auch unter der Woche geöffnete Hütten haben.

Ich möchte dieses Jahr aber keinen neuen Höhenmeterrekord aufstellen, sondern insgesamt mehr abwechslungsreiche Bewegung machen, also auch zwischendurch Radtouren vor allem im gut erreichbaren Wald- und Weinviertel sowie im östlichen Flachland. Dabei gefällt mir vor allem, Orte kennenzulernen, die ich öffentlich schwer oder gar nicht erreichen kann. Wie viele langjährige LeserInnen wissen, habe ich ein leidenschaftliches Interesse an Geschichte, insbesondere alter Kirchen (romanisch und älter) sowie Burgen oder römischer Überreste.

Neben den Radtouren möchte ich auch etwas mehr Augenmerk als bisher auf körperliches Training richten, also maximal mit Handykamera oder kleiner Kamera, um mit möglichst leichtem (kleinen) Rucksack unterwegs sein zu können. Ich bin gerne mit meiner 700g schweren Kompaktkamera unterwegs, die Fotografie ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, aber auf meine Gesundheit muss ich auch verstärkt schauen, um noch lange beschwerdefrei gehen zu können.

Leben ist das was passiert, während man beschäftigt ist, andere Pläne zu machen.“ (Allan Saunders, 1957)

Zu viel sollte man sich auch nicht vornehmen und genügend Freiheitsgrade lassen. Nach einer Pandemie mit rund 28 Millionen Toten und vielen Betroffenen mit chronischen Krankheitsfolgen, auch im näheren Umfeld, bin ich dankbar, gesund durchgekommen zu sein. Das war und ist keine Selbstverständlichkeit. Prävention ist aber vielfach möglich, und so kann man seine Chancen erhöhen, längere Zeit im Jahr unterwegs sein zu können.

In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein erfolgreiches Wanderjahr 2026.

Euer Alpinfranke!

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