Radfahrt in die Obere Lobau, 27.04.24

Auf der Steinspornbrücke – Blick stromabwärts
  • Wegführung: Praterallee – Obere Lobau – Gross-Enzersdorf – Neu-Oberhausen – Uferhaus (Rast) – Obere Lobau – Walulisobrücke – Praterallee
  • Länge: 52,3 km
  • Höhenmeter (Aufstieg): 140 hm
  • Reine Fahrtzeit: ca. 3,5 Stunden
  • Viecher: Reiher, Hase

Starker Südostwind, noch Schnee in den Bergen von der Kältephase und nur ein Tag frei. Daher die Gelegenheit genutzt für die erste Radfahrt der Saison. Nächstes Mal wieder mit Sonnencreme, sonst hat alles gepasst. Ich hatte drei Kameras dabei. Das Smartphone benutzte ich nur zum Navigieren, die Sony RX100 VI hatte ich am Gürtel für Panorama-Aufnahmen und die Canon G3X in der Radtasche für die Makros.

Bild 1: Blick stromaufwärts zum Kahlenberg und Leopoldsberg, sowie zur Skyline von Kaisermühlen.
Bild 2: Kleines Knabenkraut (Orchis morio) nahe dem Josefsteg in der Oberen Lobau
Bild 3: Josefsteg – Erinnerungen wurden wach an das Frühjahr 2010, wo ich das letzte Mal hier war
Bild 4: Zahlreiche morios wuchsen auf dem Fuchshäufel
Bild 5: Dolden-Milchsterne
Bild 6: Albinoform
Bild 7: Esslinger Scheibe
Bild 8: Oberer Wolfsboden
wie Bild 8

Dann fuhr ich durch Gross-Enzersdorf und wollte eigentlich bis Rutzendorf weiterfahren und über Probstdorf und Schönau an der Donau die Schleife drehen. Es war aber Samstag und es gab LKW-Verkehr. Von einer früheren Radtour im Weinviertel wusste ich, wie gefährlich es war, wenn LKWs in hohem Tempo überholten.

Bild 9: Lange Allee nach Rutzendorf
Bild 10: Ich drehte eine Schleife über teilweise recht rumpelige Feldwege, um der Landstraße auszuweichen.

Etwa am halben Weg Richtung Rutzendorf drehte ich dann um. Ich hätte bis zur Donau vollen Gegenwind gehabt, und der Südostwind blies hier mit hohem Mittelwind. Dazu der angesprochene Verkehr. Zudem wäre vorher einschmieren kein Fehler gewesen. Also zurück nach Gross-Enzersdorf. Bei Neu-Oberhausen konnte ich die Hauptstraße verlassen. Beim Uferhaus war trotz des schönen Wetters vergleichsweise wenig los und ich konnte nach zehn Minuten schon meine Scholle essen. Retour fuhr ich über den unteren Teil der Oberen Lobau am OMV-Tanklager vorbei. Das bin ich zumindest einmal schon gefahren. Der Donauinsel-Abschnitt machte mit Rückenwind dann besonders Spaß.

Über Praterbrücke und Prater ging es dann zurück und nach genau fünf Stunden war ich wieder zuhause.

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