Am 3. Dezember 2013 stand ich gemeinsam mit dem damaligen Kollegen das erste Mal am höchsten Punkt des Anningers auf der Wilhelmswarte (675m). Wir starteten in Mödling und nahmen dabei den Schwarzen Turm mit. Bilder gibt es von damals keine.
Die griesgrämige Katze in Gumpoldskirchen ist mein vertrauter Anblick im Anstieg auf den Anninger
Seither zählen Anninger (23x) und Pfaffstättner Kogel (14x) zu den häufigst bestiegenen Erhebungen in meiner Hitliste. Das liegt in erster Linie an der guten öffentlichen Erreichbarkeit über Gumpoldskirchen bzw. Pfaffstätten, aber auch an der erstklassigen Fernsicht ins östliche Flachland bis zu den Kleinen Karpaten und zum Bakonygebirge in Ungarn. Auf meiner Standardroute über beide Gipfel kann ich so recht solide 600-700hm sammeln, mit ein paar Abstecher auch mehr, und hab eine stündliche Zugverbindung zurück nach Wien.
Jahrelang konnte ich beim Schutzhaus Eisernes Tor am Hohen Lindkogel Katzen fotografieren
Das Massiv mit den Lindkögeln heißt Kalter Berg. Beim Hohen Lindkogel und seinen Trabanten verhält es sich ähnlich wie beim Anninger. Auf direkten geradlinigen Wegen kommen schnell solide 600hm und mehr zusammen, und eine satte Tagestour. Ich mag den Wechsel zwischen Föhren im Helenental und Buchenwald im oberen Teil. Die Erreichbarkeit ist nicht ganz so gut, der Bus ins Helenental fährt nur alle zwei Stunden und von Bad Vöslau weg ist es eine „breite Meile“. Früher konnte man außerdem gut essen im Schutzhaus Eisernes Tor, nur das Bier schmeckte mir gar nicht. Seit dem Pächterwechsel hat man eine vielfältige Bierauswahl ohne Brauunion. Ich kam gerne auch wegen den freilaufenden Katzen dort hin, die ich seit dem Pächterwechsel leider nicht mehr gesehen habe.
Hinweis: Die unmarkierten und gut ausgetretenen Steige über den „Beethovengrat“ und „Kaiserspitz“ sind zwar in vielen Karten eingezeichnet und häufig begangen, aber verlaufen im geschützten Biosphärenpark und sollten aus Rücksicht vor den Wildtieren eigentlich nicht betreten werden. Wenn ihr es doch tut, seid bitte wenigstens leise und geht nicht in Gruppen dort auf und ab. Von Ruhe kam man im stark befahrenen Helenental ohnehin nur träumen.